Kolumbien hat bei einem gemeinsamen Anti-Drogen-Einsatz mit den USA und Ecuador mehrere Kokainlabore zerstört. «Wenn sich Nationen zusammenschließen, verlieren die Kriminellen», schrieb Kolumbiens Verteidigungsminister Pedro Arnulfo Sánchez auf der Plattform X. Insgesamt fünf Anlagen in den Departamentos Putumayo und Nariño im Südwesten des Landes nahe der Grenze zu Ecuador seien zerstört worden. Zwei Labore hätten Kokain produziert, drei weitere Kokapaste verarbeitet. Die Produktionskapazität habe bei bis zu sieben Tonnen Kokain pro Monat gelegen. Die Droge sei über Ecuador weiter nach Mittelamerika und in die USA geschmuggelt worden. «Diese Infrastrukturen waren ein wichtiges Bindeglied im transnationalen Drogenhandel», sagte Sánchez. Bei dem Einsatz beschlagnahmten die Behörden nach eigenen Angaben etwa 1,3 Tonnen Kokain sowie große Mengen chemischer Vorprodukte für die Herstellung. Kolumbien gilt als weltweit größter Produzent von Kokain. Ein Großteil der Droge wird über Nachbarländer wie Ecuador oder über Seewege Richtung Nordamerika und Europa geschmuggelt.
Bildnachweis: © Álvaro Tavera/colprensa/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Kolumbien und USA zerstören fünf Kokainlabore nahe Ecuador
Kolumbiens Behörden gelingt zusammen mit Partnern ein Schlag gegen den internationalen Drogenschmuggel. Mehrere Drogenlabore werden zerstört. Ihre Kapazität: Bis zu sieben Tonnen Kokain im Monat.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App?
Meistgelesene Artikel
- 15. April 2026
Erneute Auszeichnung für drei starke Innungsbetriebe
Drei Betriebe aus dem Bereich des Lebensmittelhandwerks dürfen sich erneut über eine besondere Anerkennung freuen: Die...
- 15. April 2026
Neues Format erfolgreich gestartet: Erster Mittagsimpuls Ausbildung mit Praxiswissen zur Weiterbildung
Auftakt für eine neue Online-Reihe der Kreishandwerkerschaft Gütersloh-Bielefeld: Beim ersten „Mittagsimpuls...
- 29. April 2026
Happe Gruppe eröffnet neue Fliesenfactory in Gütersloh
Neue Ausstellung ab 30.04. in Gütersloh: Fliesenfactory der Happe Gruppe mit rund 300 qm Fläche, Aktionen und Eröffnung ab 10 Uhr.
Neueste Artikel
Nach teils sommerlicher Wärme folgt in der neuen Woche ein Temperatursturz auf örtlich einstellige Werte. Auch leichter Frost in den Alpen und im Mittelgebirge sind möglich.
Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf der «Hondius» geht es nun auch für die deutschen Passagiere nach Hause. Die Feuerwehr holt sie am Flughafen Eindhoven ab. Der erste Transport geht nach Frankfurt.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Nach teils sommerlicher Wärme folgt in der neuen Woche ein Temperatursturz auf örtlich einstellige Werte. Auch leichter Frost in den Alpen und im Mittelgebirge sind möglich.
Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf der «Hondius» geht es nun auch für die deutschen Passagiere nach Hause. Die Feuerwehr holt sie am Flughafen Eindhoven ab. Der erste Transport geht nach Frankfurt.






