Ein 44-jähriger Mann ist in der Schweiz in einem aufsehenerregenden Mordprozess zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Strafgericht Basel-Landschaft in Muttenz verpflichtete den Angeklagten außerdem zur Zahlung von mehr als 500.000 Franken (rund 550.000 Euro) an Angehörige des Opfers, wie die Nachrichtenagentur Keystone-sda berichtete. Darunter sind auch die beiden kleinen Kinder des Paares. Laut Staatsanwaltschaft hatte der Mann seine 38 Jahre alte Ehefrau im Streit um eine drohende Trennung erdrosselt. Ihre Leiche habe er mit verschiedenen Werkzeugen im Waschbecken zerstückelt. Über die Leichenteile schüttete er laut Anklage ein starkes Bleichmittel, das die DNA zersetzen kann. Der Fall vom Februar 2024 gehöre «zu den grausamsten und erschütterndsten Femizid-Fällen in der Schweiz», sagte die Staatsanwältin im Prozess. Die Verteidigung hatte auf Notwehr plädiert, da die Ehefrau den Mann zuvor mit einem Messer angegriffen habe. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Rund 150 Menschen gedachten vor dem Urteil mit Transparenten der ermordeten Frau. Sie bildeten vor dem Strafjustizzentrum eine Menschenkette und protestierten gegen Femizide. Als Femizid wird die Tötung einer Frau aufgrund ihres Geschlechts bezeichnet, oft durch Partner oder Ex-Partner.
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Leiche zerstückelt: Lebenslang nach Mord an Ehefrau
Laut Staatsanwaltschaft war es einer «grausamsten und erschütterndsten» Femizid-Fälle in der Schweiz. Der Verurteilte soll seine Frau erwürgt und die Leiche zerstückelt haben.
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