Ein norwegisches Fischerboot mit 27 Crew-Mitgliedern an Bord ist in der Nähe der Falklandinseln im Südatlantik in Seenot geraten und gesunken. Norwegische Medien berichteten unter Berufung auf die Rettungsdienste des skandinavischen Landes von 14 Geretteten und mindestens einem Toten, spanische Medien von sechs Toten und sieben Vermissten. Offiziell bestätigt wurden diese höheren Opferzahlen zunächst nicht. Die «Argos Georgia» sei mehr als 300 Kilometer östlich der Hauptstadt Stanley voller Wasser gelaufen, teilte die Regierung der Falklandinseln über Facebook mit. Die Besatzungsmitglieder hätten das Boot daraufhin verlassen und sich auf Rettungsflöße gerettet. Das war am Montagnachmittag (Ortszeit) - seitdem läuft ein umfassender Rettungseinsatz, der jedoch durch extrem widrige Wetterbedingungen erschwert wird. Wie die norwegische Zeitung «Bergens Tidende» berichtete, konnten 15 Personen mittlerweile von den Rettungsflößen geholt werden - 14 davon seien am Leben, eine umgekommen. Die Rettungsaktion lief demnach weiter, während die Verhältnisse auf See mit kräftigem Wind und hohen Wellen weiterhin äußerst rau waren. Die Nationalität der 27 Besatzungsmitglieder ist noch unklar - nach Angaben des Rundfunksenders NRK soll keiner davon norwegischer Staatsbürger sein. Die Falklandinseln sind ein britisches Überseegebiet. Die Inselgruppe liegt im südlichen Atlantik vor der Südküste Argentiniens.
Bildnachweis: © Benedikt von Imhoff/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Mehrere Tote bei Bootsunglück vor Falklandinseln befürchtet
Mitten auf dem Südatlantik läuft ein Fischerboot voll Wasser und geht unter. Rettungskräfte ringen mit rauen Bedingungen auf See.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App?
Meistgelesene Artikel
- 31. März 2026
Osterfeuer nur mit Tradition
Umschichten vor dem Entzünden ist Pflicht.
- 10. April 2026
Rheda-Wiedenbrück: B61 – Restarbeiten ab 13. April, Tempo 50 und Einspurbetrieb bis Freitag
Straßen.NRW führt ab Montag letzte Bankett- und Markierungsarbeiten auf der B61 durch
- 16. März 2026
Streik: Stadtbusse bleiben drei Tage stehen
Von Donnerstag, 19. März, bis Sonntag, 22. März, um 4 Uhr.
Neueste Artikel
- 15. April 2026
Großeinsatz von Polizei und Zoll in Münchner Innenstadt
Kurz vor dem Bayern-Spiel rücken Polizei und Zoll mit Hunderten Kräften aus. Was steckt hinter dem Mega-Einsatz?
- 15. April 2026
Bienenschwarm sorgt in israelischer Stadt für Aufregung
Zehntausende Bienen schwirren laut Medienberichten plötzlich durch Netivot. Videos zeigen das ungewöhnliche Naturschauspiel, Geschäftsinhaber und Bewohner schließen sich aus Angst vor Stichen ein.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 15. April 2026
Großeinsatz von Polizei und Zoll in Münchner Innenstadt
Kurz vor dem Bayern-Spiel rücken Polizei und Zoll mit Hunderten Kräften aus. Was steckt hinter dem Mega-Einsatz?
- 15. April 2026
Bienenschwarm sorgt in israelischer Stadt für Aufregung
Zehntausende Bienen schwirren laut Medienberichten plötzlich durch Netivot. Videos zeigen das ungewöhnliche Naturschauspiel, Geschäftsinhaber und Bewohner schließen sich aus Angst vor Stichen ein.






