25. Juli 2021 / Allgemeines

Mindestens 100 Tote nach Monsunregen in Indien

In Indien sind bei Unwettern im Zusammenhang mit dem Monsunregen mindestens 100 Menschen ums Leben gekommen. Die Philippinen sind auch betroffen.

Dieses vom indischen Katastrophenschutz (NDRF) zur Verfügung gestellte Foto zeigt Rettungskräfte des Katastrophenschutzes beim Retten von Bewohnern der Gegend um Chiplun.
von dpa

Heftiger Monsunregen hat im Westen Indiens mindestens 100 Menschen das Leben gekostet. Die Unwetter hätten in den vergangenen Tagen Überschwemmungen und Erdrutsche ausgelöst, teilten die Behörden mit.

Häuser und Brücken seien eingestürzt, Straßen überflutet worden. Zahlreiche Einwohner würden noch vermisst.

Besonders hart traf es den Bundesstaat Maharashtra mit seiner Hauptstadt Mumbai. Allein im Distrikt Raigad seien mindestens 49 Menschen von einem riesigen Erdrutsch getötet worden, der ein gesamtes Dorf unter sich begraben habe, sagte ein Sprecher des Katastrophenschutzes. Mindestens 35 Einwohner würden noch vermisst. Die Rettungsaktion sei angesichts des meterhohen Schlamms und des anhaltenden Regens kompliziert.

Überschwemmungen und Erdrutsche auch auf den Philippinen

Auf den Philippinen mussten nach schwerem Monsunregen rund 25.000 Menschen ihre Häuser verlassen. Die heftigen Niederschläge hätten auch dort Überschwemmungen und Erdrutsche verursacht, teilte die Behörde für Katastrophenschutz mit. Zudem seien infolge der Unwetter mindestens vier Menschen im Norden des Landes getötet worden.

Bereits vergangene Woche hatte ein Taifun dem Norden des südostasiatischen Inselstaates schwere Regenfälle und Sturmböen von bis zu 170 Stundenkilometern beschert und Tausende Menschen in Mitleidenschaft gezogen. Die Philippinen werden jedes Jahr von etwa 20 Taifunen heimgesucht. Einer der stärksten der vergangenen Jahre war «Haiyan» im November 2013. Damals starben rund 6300 Menschen, mehr als vier Millionen verloren ihr Zuhause. Die Monsunzeit in der Region dauert gewöhnlich von Juni bis September.


Bildnachweis: © Uncredited/NDRF/dpa
Copyright 2021, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Neue Kita „Ahornallee“ bietet 88 Kindern Betreuung in modernem Gebäude
Für die ganze Familie

Stadt Gütersloh hat nun 4228 Betreuungsplätze im Angebot

weiterlesen...
Auf Entdeckungsreise durch Gütersloh
Veranstaltung

Stadtführungen der gtm starten wieder nach der Sommerpause

weiterlesen...

Neueste Artikel

Studie: Extreme Dürre in Europa alle 20 Jahre zu erwarten
Allgemeines

Teile Europas haben einen beispiellosen Dürresommer erlebt. Schon mit dem heutigen Stand des Klimawandels muss der Kontinent damit nun alle 20 Jahre rechnen. Doch die Erde heizt sich weiter auf.

weiterlesen...
174.112 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 577,5
Allgemeines

Die Inzidenz ist sprunghaft angestiegen. Aber der Wert sagt mittlerweile nur noch bedingt etwas über das Infektionsgeschehen in Deutschland aus - denn viele Coronafälle werden nicht registiert.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Studie: Extreme Dürre in Europa alle 20 Jahre zu erwarten
Allgemeines

Teile Europas haben einen beispiellosen Dürresommer erlebt. Schon mit dem heutigen Stand des Klimawandels muss der Kontinent damit nun alle 20 Jahre rechnen. Doch die Erde heizt sich weiter auf.

weiterlesen...
174.112 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 577,5
Allgemeines

Die Inzidenz ist sprunghaft angestiegen. Aber der Wert sagt mittlerweile nur noch bedingt etwas über das Infektionsgeschehen in Deutschland aus - denn viele Coronafälle werden nicht registiert.

weiterlesen...
ANZEIGE – Premiumpartner