Nach einem Erdrutsch in Kolumbien infolge starken Regens ist die Zahl der Todesopfer auf mehr als ein Dutzend gestiegen. «24 Stunden nach der Katastrophe in Pereira und Dosquebradas ist die Zahl der Betroffenen wie folgt: 34 Verletzte, 15 Tote, vier Vermisste», hieß es in einem Tweet des Katastrophenschutzes des südamerikanischen Landes am Mittwoch. Zuvor hatte bereits das Büro des Bürgermeisters von Pereira, Carlos Maya, mitgeteilt, dass nach bisherigem Stand mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen seien. Die Zeitung «El Espectador» berichtete unter Berufung auf den Ombudsmann sogar von mindestens 16 Toten. Ständige Regenfälle und der Anstieg des Flusses Otún hätten zu der «Tragödie» in der betroffenen Region im Zentrum des südamerikanischen Landes am frühen Dienstagmorgen beigetragen. Zunächst hatte der kolumbianische Präsident Iván Duque elf Tote vermeldet. In Dosquebradas und Pereira wurden nach Angaben des Bürgermeisterbüros mindestens sieben Häuser zerstört. Dutzende Menschen hätten in Sicherheit gebracht werden müssen, darunter zahlreiche Familien mit Kindern. Die örtlichen Behörden riefen in Pereira den Notstand aus, die Rettungsarbeiten gingen vom frühen Mittwochmorgen an weiter. Auf Fotos war zu sehen, wie Helfer Trümmer der weggerissenen Häuser wegräumten und nach Überlebenden suchten. Medienberichten zufolge steckten noch immer Menschen unter Schutt fest. Wegen der heftigen Regenfälle in den vergangenen Tagen waren im Department Risaralda ein Dutzend Gemeinden in Alarmbereitschaft versetzt gewesen.
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Nach Erdrutsch in Kolumbien: Zahl der Toten steigt
Nach heftigen Regenfällen kommt es in Risalda zu einem Erdrutsch. Mindestens 15 Menschen sterben. Rettungskräfte suchen weiter nach Überlebenden.
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