Nach dem schweren Erdbeben im Zentrum Perus sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Zudem wurden mindestens 21 Menschen verletzt, wie der peruanische Rundfunksender RPP unter Berufung auf den Chef der Zivilschutzbehörde berichtete. Besonders betroffen ist die Region Junín im zentralen Hochland des Andenstaates. Perus Geophysisches Institut (IGP) gab die Stärke des Bebens mit 5,1 an, die US-Erdbebenwarte nannte eine Stärke von 5,5. Laut IGP ereignete sich die Erschütterung gegen 21.24 Uhr Ortszeit (4.24 Uhr MESZ) in einer Tiefe von 24 Kilometern südlich des Ortes Chupaca in der gleichnamigen Provinz. Nach Angaben der Regionalregierung wurden in der Ortschaft Pumpunya rund 49 Häuser zerstört und etwa 200 Menschen obdachlos. Das Gesundheitsministerium richtete einen mobilen medizinischen Versorgungspunkt ein und verlegte ein Feldlazarett in das Katastrophengebiet. Nach Angaben des Geophysischen Instituts wurden bislang zwölf Nachbeben registriert. In dem Andenstaat bebt die Erde immer wieder, weil mehrere Erdkrustenplatten in der Region aufeinandertreffen. Peru wie auch seine Nachbarländer Chile und Ecuador liegen am sogenannten Pazifischen Feuerring, der seismisch aktivsten Zone der Erde.Mehrere Nachbeben – Dutzende Häuser zerstört
Bildnachweis: © Jhefry Sedano/AP/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Mindestens fünf Tote nach Erdbeben in Peru
Ein Erdbeben erschüttert das zentrale Hochland Perus und richtet schwere Schäden an. Dutzende Häuser werden zerstört. Auch Todesopfer werden gemeldet.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App?
Meistgelesene Artikel
- 10. August 2026
Sonnenfinsternis - Wo könnte es noch Schutzbrillen geben?
Am Mittwoch sollen bis zu 90 Prozent der Sonne verschwinden. Wer das Schauspiel beobachten will, braucht speziellen Augenschutz. Doch wo könnte es jetzt noch die passende «SoFi-Brille» geben?
- 5. August 2026
Baumaßnahme Verler Straße: Umleitung der Stadtbus-Linien 203 und 215 bleibt vorerst bestehen
Pressemitteilung der Stadtwerke Gütersloh.
Obwohl der offizielle Start des Ausbildungsjahres am 1. August liegt, ist es keineswegs zu spät, sich auch jetzt oder...
Neueste Artikel
- 15. August 2026
Umsiedlung von 30 Großkatzen aus Zoo in Argentinien beginnt
Eine Tierschutzorganisation startet ihre bislang größte Mission. Tiger und Löwen wie «Kalu» und «Shelby» verlassen Argentinien und finden ein neues Zuhause in Schutzgebieten in den USA und Südafrika.
- 15. August 2026
Schweres Erdbeben vor der Küste Indonesiens
Vor der indonesischen Insel Flores kommt es zu einem sehr schweren Erdbeben. Es galt auch eine Tsunami-Warnung, die später wieder aufgehoben wurde.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 15. August 2026
Umsiedlung von 30 Großkatzen aus Zoo in Argentinien beginnt
Eine Tierschutzorganisation startet ihre bislang größte Mission. Tiger und Löwen wie «Kalu» und «Shelby» verlassen Argentinien und finden ein neues Zuhause in Schutzgebieten in den USA und Südafrika.
- 15. August 2026
Schweres Erdbeben vor der Küste Indonesiens
Vor der indonesischen Insel Flores kommt es zu einem sehr schweren Erdbeben. Es galt auch eine Tsunami-Warnung, die später wieder aufgehoben wurde.






