Bei einem Schusswaffenvorfall im US-Bundesstaat Ohio sind bei einem Festival zwölf Menschen angeschossen worden. Zwei der Verletzten schwebten in Lebensgefahr, sagte ein Polizeivertreter in der Stadt Toledo vor Journalisten. Die Polizei geht nach ersten Erkenntnissen davon aus, dass es mindestens zwei Schützen gab, die vermutlich aufeinander schossen. Zunächst wurde demnach kein Verdächtiger festgenommen, die Fahndung läuft. Das Festival in Toledo sei seit vielen Jahren ein beliebtes Event. Zum Tatzeitpunkt am späten Samstagnachmittag seien dort Hunderte Gäste gewesen, erklärte die Polizei. Für die Sicherheit des «Old West End Festivals» seien auch zusätzliche Beamte im Einsatz gewesen. Toledo im Nordwesten von Ohio liegt am Ufer des Eriesees und zählt rund 260.000 Einwohner. Gouverneur Mike DeWine zeigte sich angesichts des «sinnlosen Verbrechens» erschüttert. «Sommerfestivals sollten sichere Orte sein, an denen Familien Zeit miteinander verbringen können ohne Gewalt fürchten zu müssen.» Er sei zuversichtlich, dass die Polizei die Verdächtigen fassen werde, schrieb er auf der Plattform X. In den USA kommt es immer wieder zu aufsehenerregenden Fällen von Waffengewalt - etwa an Schulen, in Supermärkten, Nachtclubs oder bei großen Veranstaltungen. Schusswaffen sind in den USA leicht erhältlich, teils auch halbautomatische Waffen. Trotz großen Entsetzens nach besonders schlimmen Vorfällen mit vielen Toten scheitern Bemühungen, die Waffengesetze zu verschärfen, seit Jahren immer wieder.Gouverneur: Festival sollte sicherer Ort für Familien sein
Bildnachweis: © Paul Sancya/AP/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Mindestens zwölf Verletzte nach Schüssen bei US-Festival
Bei einem beliebten Sommerfestival in der Stadt Toledo am Eriesee fallen Schüsse. Die Polizei geht von mehreren Schützen aus. Die Fahndung nach den Verdächtigen läuft auf Hochtouren.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App?
Meistgelesene Artikel
- 29. Juni 2026
„Ich genieße jeden Tag“
Dienstjubilare der Stadt Gütersloh werden im Flussbetthotel geehrt.
Mehr als 40 Stände, ein internationales Bühnenprogramm und neue Angebote für Kinder machen das Fest erneut zum...
Bald gehen 58.800 Menschen im Kreis in Rente. Doch in den meisten Wohnungen lässt sich kaum alt werden, zeigt eine neue Studie.
Neueste Artikel
- 19. Juli 2026
Mindestens fünf Tote nach Erdbeben in Peru
Ein Erdbeben erschüttert das zentrale Hochland Perus und richtet schwere Schäden an. Dutzende Häuser werden zerstört. Auch Todesopfer werden gemeldet.
Ein Bahnmitarbeiter wird von einem Fahrgast derart heftig attackiert, dass er aus einem 120 km/h schnellen Zug stürzt. Der mutmaßliche Täter ist auf freiem Fuß.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 19. Juli 2026
Mindestens fünf Tote nach Erdbeben in Peru
Ein Erdbeben erschüttert das zentrale Hochland Perus und richtet schwere Schäden an. Dutzende Häuser werden zerstört. Auch Todesopfer werden gemeldet.
Ein Bahnmitarbeiter wird von einem Fahrgast derart heftig attackiert, dass er aus einem 120 km/h schnellen Zug stürzt. Der mutmaßliche Täter ist auf freiem Fuß.






