Ein Brite bekam Kinderfotos zugeschickt und verwandelte sie mit Künstlicher Intelligenz in Bilder von sexuellem Missbrauch. Außerdem forderte er in drei Fällen zur Vergewaltigung von Kindern unter 13 Jahren auf. Deswegen hat ein Gericht in der Stadt Bolton bei Manchester den Mann jetzt zu 18 Jahren Haft verurteilt. Der 27-Jährige verlangte 80 Pfund (96 Euro), um einen neuen «Charakter» zu erstellen. Für 10 Pfund je Bild animierte er es mit Hilfe von KI, um sexuellen Missbrauch oder Gewalt zu zeigen. Der Polizei sagte der Mann: «Viele meiner Charaktere wurden von Vätern, Onkeln und Familienfreunden in Auftrag gegeben.» Dafür erhielt er von ihnen echte Kinderfotos, die er dann mit einem 3D-Programm veränderte, wie der Sender Sky News berichtete. Die Auftraggeber kamen alle aus dem Ausland, vor allem den USA, Italien und Frankreich. «Dies ist einer der ersten Fälle dieser Art, der eine Verbindung zwischen Menschen (...), die mit Hilfe von Technologie computergenerierte Bilder erstellen, und den realen Straftaten, die dahinterstecken, aufzeigt», sagte Jeanette Smith von der britischen Anklagebehörde CPS. Die Behörden befürchten noch zahlreiche ähnliche Taten. Der 27-Jährige flog auf, als er im sogenannten Darknet mit einem Undercover-Polizisten chattete. Dort hatte er sich mit mehreren Usern über sexuellen Missbrauch von Kindern ausgetauscht. Er räumte alle Vorwürfe ein. Nach seiner Haftentlassung steht der Mann noch sechs Jahre unter Bewährung. Außerdem wird er lebenslang als Sexualstraftäter geführt.Behörden befürchten zahlreiche ähnliche Fälle
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Missbrauchsfotos mit KI erstellt: 18 Jahre Haft für Briten
Für seine Auftraggeber animierte er reale Bilder als sexuellen Missbrauch. Deswegen muss ein Mann in Großbritannien für viele Jahre ins Gefängnis. Die Behörden befürchten, dass es kein Einzelfall ist.
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