Die vom Aussterben bedrohte Mond-Azurjungfer ist die «Libelle des Jahres» 2024. In den vergangenen Jahren sind die Bestände dieser Kleinlibelle in Deutschland drastisch gesunken, wie der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) am Freitag mitteilte. Besonders durch die Auswirkungen des Klimawandels sei die stark gefährdete Libellenart akut vom Aussterben bedroht. Die Wahl der Mond-Azurjungfer solle darauf nun aufmerksam machen. Die blau-schwarz gefärbten Männchen und die größtenteils grün-schwarz gefärbten Weibchen zeichnen sich laut BUND durch ihre grüne Augenunterseite aus. Namensgebend sei eine halbmondförmige Zeichnung auf dem zweiten Hinterleibsegment der Männchen. Laut BUND kommt die Mond-Azurjungfer in Mooren sowie flachen, nährstoffarmen Gewässern mit einer ausgeprägten aquatischen Vegetation vor - insbesondere im norddeutschen Tiefland. In Süddeutschland hingegen gebe es die Kleinlibelle kaum noch. Grund dafür seien die deutlich zurückgegangenen Lebensräume: Starke Dürren, weniger Sauerstoff im Wasser durch höhere Temperaturen sowie Nähr- und Schadstoffe aus der Atmosphäre oder über intensive landwirtschaftliche Nutzung machen der Mond-Azurjungfer demnach das Leben schwer.
Bildnachweis: © Michael Frank/BUND/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Mond-Azurjungfer ist «Libelle des Jahres»
Die Männchen sind blau-schwarz gefärbt, die Weibchen größtenteils grün-schwarz. Vom Aussterben bedroht sind beide Geschlechter.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App?
Meistgelesene Artikel
- 31. März 2026
Osterfeuer nur mit Tradition
Umschichten vor dem Entzünden ist Pflicht.
- 10. April 2026
Rheda-Wiedenbrück: B61 – Restarbeiten ab 13. April, Tempo 50 und Einspurbetrieb bis Freitag
Straßen.NRW führt ab Montag letzte Bankett- und Markierungsarbeiten auf der B61 durch
- 16. März 2026
Streik: Stadtbusse bleiben drei Tage stehen
Von Donnerstag, 19. März, bis Sonntag, 22. März, um 4 Uhr.
Neueste Artikel
- 15. April 2026
Prüfaktion gegen Schwarzarbeit in München
Kurz vor dem Bayern-Spiel rücken Hunderte Einsatzkräfte in München aus. Wen sie im Visier haben und warum mitten in der City kontrolliert wird.
- 15. April 2026
Überraschende Wendung - ambitionierter Wal-Rettungs-Versuch
Endstation Kirchsee vor der Insel Poel - danach sah es zuletzt für den dort gestrandeten Buckelwal aus. Nach einer überraschenden Wende soll ein ambitioniertes Vorhaben nun doch das Tier retten.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 15. April 2026
Prüfaktion gegen Schwarzarbeit in München
Kurz vor dem Bayern-Spiel rücken Hunderte Einsatzkräfte in München aus. Wen sie im Visier haben und warum mitten in der City kontrolliert wird.
- 15. April 2026
Überraschende Wendung - ambitionierter Wal-Rettungs-Versuch
Endstation Kirchsee vor der Insel Poel - danach sah es zuletzt für den dort gestrandeten Buckelwal aus. Nach einer überraschenden Wende soll ein ambitioniertes Vorhaben nun doch das Tier retten.






