Riesige Wellen gepaart mit einer gewaltigen Springflut haben an berühmten Stränden der australischen Metropole Sydney Schäden verursacht. Betroffen war auch der weltberühmte Bondi Beach, wo die Naturgewalten in der Nacht (Ortszeit) Glastüren in einem Surfclub zum Bersten brachten, wie der Sender ABC unter Berufung auf Einsatzkräfte und Augenzeugen berichtete. Die Wellen an dem Strand erreichten demnach eine Höhe von fünfeinhalb Metern. Auch der für seine vielen Surfspots bekannte Cronulla Beach im Süden der Großstadt ist schwer betroffen, hier wurde unter anderem die Strandpromenade beschädigt. In anderen Vororten von Sydney wurden Häuser überschwemmt und Straßen überflutet. Mehrere Strände wurden vorsichtshalber geschlossen. «Das war das Schlimmste, was ich bisher erlebt habe», sagte eine Anwohnerin der ABC. Die Wellen seien hüfthoch auf ihr Grundstück geströmt. «So hohe Wellen habe ich noch nie gesehen.» Ein Sprecher der örtlichen Notdienste berichtete, mehrere Gebäude hätten evakuiert werden müssen. Manche Experten glauben, dass das Naturphänomen noch mit dem tropischen Zyklon Alfred in Zusammenhang steht, der im März Überschwemmungen und Stromausfälle an der Ostküste verursacht hatte. Ein Spezialist für Küstenerosion des nationalen Meeresforschungsinstituts, Stephan Soule, sagte der ABC, es werde einige Zeit brauchen, die Schäden zu reparieren. «Es wird eine Weile dauern, besonders angesichts der Sandmenge, die wir verloren haben.»«Noch nie solche Wellen gesehen»
Bildnachweis: © Mark Baker/AP/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Monsterwellen in Sydney an berühmten Surfstränden
Die Strände von Sydney sind bei Surfern aus aller Welt beliebt. Wellen gibt es hier fast immer – aber selten solche Monster wie in der vergangenen Nacht.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App?
Meistgelesene Artikel
- 31. März 2026
Osterfeuer nur mit Tradition
Umschichten vor dem Entzünden ist Pflicht.
- 10. April 2026
Rheda-Wiedenbrück: B61 – Restarbeiten ab 13. April, Tempo 50 und Einspurbetrieb bis Freitag
Straßen.NRW führt ab Montag letzte Bankett- und Markierungsarbeiten auf der B61 durch
- 16. März 2026
Streik: Stadtbusse bleiben drei Tage stehen
Von Donnerstag, 19. März, bis Sonntag, 22. März, um 4 Uhr.
Neueste Artikel
- 14. April 2026
Kaufbeuren ist Deutschlands neue Blitzhauptstadt
Kaufbeuren im bayerischen Allgäu führt das neue Blitz-Ranking an, doch die Zahl der Einschläge ist 2025 ungewöhnlich niedrig. Das gilt besonders für den Norden.
- 14. April 2026
Betäubt und vergewaltigt - Justiz geht gegen Netzwerk vor
Sie sollen Frauen betäubt und vergewaltigt und sich dafür gegenseitig Tipps gegeben haben. Die deutsche Justiz ermittelt gegen mehrere Männer aus China. Frauen wurden als «tote Schweine» bezeichnet.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 14. April 2026
Kaufbeuren ist Deutschlands neue Blitzhauptstadt
Kaufbeuren im bayerischen Allgäu führt das neue Blitz-Ranking an, doch die Zahl der Einschläge ist 2025 ungewöhnlich niedrig. Das gilt besonders für den Norden.
- 14. April 2026
Betäubt und vergewaltigt - Justiz geht gegen Netzwerk vor
Sie sollen Frauen betäubt und vergewaltigt und sich dafür gegenseitig Tipps gegeben haben. Die deutsche Justiz ermittelt gegen mehrere Männer aus China. Frauen wurden als «tote Schweine» bezeichnet.






