Durch eine gewaltige Mülllawine ist auf einer Deponie auf den Philippinen ein Mensch ums Leben gekommen, viele weitere sind verschüttet. Mindestens 34 Menschen gelten als vermisst, nachdem große Mengen Abfall am Donnerstag eine Recyclinganlage und mehrere Häuser unter sich begraben haben, wie örtliche Behörden mitteilten. Rettungskräfte suchten auch in der Nacht nach Vermissten. Anhaltende Regenfälle machten den Müllberg nach Angaben der Stadtverwaltung instabil. Die meisten Vermissten seien Beschäftigte der Deponie und der Recyclinganlage; zudem wurden nahegelegene einfache Wohnhäuser teilweise verschüttet. Aufnahmen in sozialen Netzwerken zeigten das eingestürzte Dach und den zerdrückten Metallrahmen der Recyclinganlage sowie weit verstreuten Müll. Nach der Mülllawine war eine Staubwolke über dem Gebiet zu sehen, Schreie und Weinen von Kindern war zu hören. 67 Menschen seien aus Müll, Schutt und Trümmern gerettet worden, von denen 12 in medizinischer Behandlung seien, sagte der Bürgermeister von Cebu City, Nestor Archival. Die Stadt liegt rund 560 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila. Das südostasiatische Inselreich ist auch ein beliebtes Reiseziel für Deutsche. Die Philippinen kämpfen seit Jahren mit massiven Problemen bei der Abfallentsorgung. Offene Deponien gelten insbesondere in ärmeren Wohngebieten als Risiko. Im Juli 2000 geriet nach tagelangem Starkregen in einem Armenviertel von Quezon City im Großraum Manila ein riesiger Müllberg ins Rutschen. Mehr als 200 Menschen kamen ums Leben, viele weitere galten als vermisst. In der Folge wurden strengere Regeln beschlossen – ihre Umsetzung gilt jedoch als unzureichend.Regen machte Müllberg instabil
Ähnliches Unglück bereits im Jahr 2000
Bildnachweis: © Jacqueline Hernandez/AP/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Mülllawine auf Philippinen – Ein Toter, Dutzende Vermisste
Nach heftigen Regenfällen ist auf den Philippinen ein Müllberg abgerutscht. Die Suche nach den Vermissten geht weiter – das Unglück erinnert an eine ähnliche frühere Katastrophe.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App?
Meistgelesene Artikel
Für unsere Geschäftsstelle in Gütersloh suchen wir ab sofort Verstärkung.
- 24. Februar 2026
Streik: kein Stadtbus-Verkehr am Freitag und Samstag
Eine Pressemitteilung der Stadtwerke Gütersloh
- 12. März 2026
Radstation am Bahnhof derzeit außer Betrieb
Grund ist ein technischer Defekt – Betreiberfirma arbeitet an Lösung.
Neueste Artikel
- 14. März 2026
Frau in Hotel erstochen - Sohn verdächtig und im Koma
Polizeibeamte finden am frühen Morgen in Werne einen schwer verletzten Mann. Später entdecken sie eine erstochene Frau in einem Hotel. Es soll die Mutter des Mannes sein, er ist tatverdächtig.
In Deutschland wird seit den vergangenen Monaten kontrovers über ein mögliches Social-Media-Verbot für Minderjährige diskutiert. Manuela Schwesig dauert das zu lange.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 14. März 2026
Frau in Hotel erstochen - Sohn verdächtig und im Koma
Polizeibeamte finden am frühen Morgen in Werne einen schwer verletzten Mann. Später entdecken sie eine erstochene Frau in einem Hotel. Es soll die Mutter des Mannes sein, er ist tatverdächtig.
In Deutschland wird seit den vergangenen Monaten kontrovers über ein mögliches Social-Media-Verbot für Minderjährige diskutiert. Manuela Schwesig dauert das zu lange.






