Eine Mutter hat in Österreich beim Zurücksetzen des Autos an der Garage ihre eigene Tochter überfahren. Die Einjährige wurde nach Angaben der Polizei in Oberösterreich so schwer verletzt, dass die noch an der Unfallstelle starb. Das Unglück passierte gestern Abend im Bezirk Schärding, rund 20 Kilometer südlich von Passau in Niederbayern. Die Eltern wechselten die Reifen an ihrem Auto. Als sie fertig waren, setzte die 29-jährige Mutter das Fahrzeug von der Garageneinfahrt zurück. Dabei habe sie einen Knall gehört und sofort gestoppt. Als sie ausstieg, habe sie gemerkt, dass ihre Tochter unter dem Wagen eingeklemmt war. Der Vater habe sofort begonnen, das Fahrzeug mit dem Wagenheber anzuheben. Herbeigerufene Sanitäter hätten das Mädchen trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen nicht mehr retten können.
Bildnachweis: © Matthias Röder/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Mutter überfährt in Österreich aus Versehen Tochter (1)
Ein Moment der Unachtsamkeit endet in einer Tragödie: Wie eine Reifenwechselroutine in Schärding zum Albtraum für eine Familie wurde.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App?
Meistgelesene Artikel
Für unsere Geschäftsstelle in Gütersloh suchen wir ab sofort Verstärkung.
- 24. Februar 2026
Streik: kein Stadtbus-Verkehr am Freitag und Samstag
Eine Pressemitteilung der Stadtwerke Gütersloh
- 12. März 2026
Radstation am Bahnhof derzeit außer Betrieb
Grund ist ein technischer Defekt – Betreiberfirma arbeitet an Lösung.
Neueste Artikel
- 17. März 2026
Tod eines Jugendlichen in Eckernförde: Mann in Haft
Nach dem Tod eines 15-Jährigen in Eckernförde ermittelt die Polizei einen Tatverdächtigen. Der Mann sitzt nun in Untersuchungshaft. Was bislang bekannt ist.
Die IHK Ostwestfalen zeichnete Fach- und Industriemeister aus und würdigte ihre Leistungen.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 17. März 2026
Tod eines Jugendlichen in Eckernförde: Mann in Haft
Nach dem Tod eines 15-Jährigen in Eckernförde ermittelt die Polizei einen Tatverdächtigen. Der Mann sitzt nun in Untersuchungshaft. Was bislang bekannt ist.
Kondom oder dauerhafte Sterilisation - da hört es schon auf mit etablierten Verhütungsmethoden für Männer. Das muss sich ändern, fordert die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung und wirbt für Forschung.






