Nach dem Amoklauf an einer Universität in der russischen Stadt Perm am Ural sind mehrere Überlebende zur Behandlung in die Hauptstadt Moskau geflogen worden. Eine Maschine des russischen Zivilschutzes mit sieben Schwerverletzten an Bord sei am Dienstagmittag am Moskauer Flughafen Wnukowo gelandet, teilte die Behörde auf Telegram mit. Im rund 1200 Kilometer östlich von Moskau entfernten Perm hatte am Montag ein Jurastudent mit einem Jagdgewehr um sich geschossen, sechs Menschen getötet und rund 20 verletzt. In der gesamten Region war für Dienstag Trauer ausgerufen worden. Vor dem Eingang zum Campus legten Menschen Blumen nieder, zündeten Kerzen an und stellten Fotos der Opfer auf. In der Stadt bildeten sich am Dienstag außerdem lange Schlangen vor Blutspendezentren, wie regionale Medien berichteten. Angesichts der vielen Verletzten waren die Permer zur Spende aufgerufen worden. Auch der Schütze wurde bei der Festnahme verwundet und wird in einem Krankenhaus behandelt. Er hatte seine Tat kurz zuvor im Internet angekündigt und erklärt, keinerlei Ideologien zu verfolgen. Gegen ihn wird wegen Mordes ermittelt.
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Nach Amoklauf: Schwerverletzte nach Moskau geflogen
Der Amoklauf eines Jurastudenten mit einem Jagdgewehr hat weit über die Grenzen der russischen Stadt Perm für Entsetzen gesorgt. Die Schwerverletzten werden nun in Moskau betreut.
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