29. September 2025 / Allgemeines

Nach Philippinen jetzt Vietnam: Tote bei Sturm «Bualoi»

Orkanartige Winde, Überschwemmungen und Stromausfälle: Nach den Philippinen wütet der Sturm «Bualoi» in Vietnam. Es gibt Tote und Vermisste.

Die Verwüstungen waren teils erheblich.
von dpa

Der Tropensturm «Bualoi» zieht weiter eine Spur der Zerstörung durch Südostasien mit Toten und schweren Schäden. Mindestens zwölf Menschen sind in Vietnam ums Leben gekommen, nachdem der Sturm am Sonntagabend an der Zentralküste auf Land getroffen war, wie staatliche Medien unter Berufung auf die Einsatzkräfte berichteten. Zudem wurden 17 Fischer als vermisst gemeldet.

Am Mittag habe sich «Bualoi» zu einem tropischen Tiefdruckgebiet abgeschwächt und sei Richtung Laos gezogen, nachdem der Sturm «13 Stunden lang verheerende Verwüstungen in der Zentralregion» angerichtet habe, schrieb die Zeitung «VnExpress».

Mindestens 27 Tote auf den Philippinen

Zuvor hatte «Bualoi» auf den Philippinen gewütet und dort dem Katastrophenschutz zufolge mindestens 27 Menschen getötet. Zeitweise hatte der Sturm dort Taifun-Stärke erreicht. Hunderttausende Menschen mussten in verschiedenen Regionen des südostasiatischen Inselstaates ihre Häuser verlassen und in Sicherheit gebracht werden. Von den Philippinen war «Bualoi» über das Südchinesische Meer weitergezogen.

In Vietnam traf der Tropensturm mit orkanartigen Winden, schweren Gewittern und Starkregen nördlich der Stadt Vinh in der Provinz Nghe An auf Land. Dort hätten sich Straßen in Flüsse verwandelt, berichteten lokale Medien. Viele Autos hätten aus den Wassermassen geborgen werden müssen. 

Betroffen war auch die bei Touristen beliebte frühere Hauptstadt Hue, die für ihre historischen Tempel und Pagoden bekannt ist. Auch aus der Hauptstadt Hanoi wurden schwere Regenfälle gemeldet.

Vier Flughäfen zeitweise geschlossen

Teilweise fiel der Strom aus. Die Behörden meldeten Überschwemmungen und Erdrutsche. Vier Flughäfen in zentralen Regionen des Landes stellten am Wochenende vorübergehend den Betrieb ein, darunter der internationale Flughafen Da Nang. Mehr als 240.000 Soldaten standen in Bereitschaft, um in den am schlimmsten betroffenen Gebieten einzugreifen.

Vor einem Monat hatte Taifun «Kajiki» zentrale und nördliche Regionen in Vietnam schwer getroffen und mindestens drei Menschen das Leben gekostet. Es kam zu teils heftigen Überschwemmungen. Im vergangenen Jahr waren bei dem Taifun «Yagi» in Vietnam rund 300 Menschen gestorben und schwere Schäden entstanden.


Bildnachweis: © Viet Hoang/VNExpress/AP/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App? 

Meistgelesene Artikel

Assistent/Assistentin der Hauptgeschäftsführung (m/w/d)
Kreishandwerkerschaft Gütersloh-Bielefeld

Für unsere Geschäftsstelle in Gütersloh suche wir ab sofort Verstärkung.

weiterlesen...
Streik: kein Stadtbus-Verkehr am Freitag und Samstag
Stadt Gütersloh

Eine Pressemitteilung der Stadtwerke Gütersloh

weiterlesen...

Neueste Artikel

Lichtspektakel, Loch im Dach: Meteorit über Westdeutschland
Allgemeines

Ein lauter Knall, ein Feuerblitz am Himmel, ein getroffenes Haus: Ein Meteorit sorgt für Aufregung. Viele Menschen wenden sich an die Behörden.

weiterlesen...
Lachgas am Steuer - drei Tote bei Unfall in Frankreich
Allgemeines

Ballon im Mund, Lachgas-Flasche zwischen den Füßen: Ein junger Fahrer verliert mitten im Nebel die Kontrolle über sein Fahrzeug. Drei Menschen sterben.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Lichtspektakel, Loch im Dach: Meteorit über Westdeutschland
Allgemeines

Ein lauter Knall, ein Feuerblitz am Himmel, ein getroffenes Haus: Ein Meteorit sorgt für Aufregung. Viele Menschen wenden sich an die Behörden.

weiterlesen...
Lachgas am Steuer - drei Tote bei Unfall in Frankreich
Allgemeines

Ballon im Mund, Lachgas-Flasche zwischen den Füßen: Ein junger Fahrer verliert mitten im Nebel die Kontrolle über sein Fahrzeug. Drei Menschen sterben.

weiterlesen...
ANZEIGE – Premiumpartner