Nach zwei Wochen versuchter Rettung von 13 Bergleuten in Russland haben Helfer die Suche nach den Verschütteten in einer der größten Goldminen des Landes eingestellt. Nach dem Unfall in der Goldmine Pionier im fernöstlichen Amur-Gebiet etwa 5300 Kilometer östlich von Moskau gab es dem Unternehmen zufolge keine Hoffnung mehr für die Männer. Die Familien der toten Bergarbeiter sollten ein Schmerzensgeld in Höhe eines Jahreseinkommens erhalten, meldete die Agentur Interfax nach Unternehmensangaben. Der Unfall hatte sich am 18. März ereignet. Spezialisten hatten zuletzt einen 70 Meter langen Tunnel gebohrt, um an die Verschütteten in rund 120 Metern Tiefe zu kommen. Die Suche sei aber nun wegen der Gefahr für die Rettungskräfte beendet worden. Der Grubenabschnitt, in dem sich die Bergleute befinden könnten, sei mit Gestein und Wasser gefüllt, hieß es. «Das Leben der Rettungskräfte und der an den Arbeiten beteiligten Bergleute ist einem tödlichen Risiko ausgesetzt», teilte das Unternehmen mit. Kontakt zu den Vermissten hatte es nach offiziellen Angaben nicht gegeben. Zeitweilig waren mehr als 200 Rettungskräfte im Einsatz, darunter auch aus anderen Regionen Russlands. Pionier zählt zu den größten Goldminen Russlands und der Welt. Im Jahr 2020 wurden dort nach Angaben der Betreiberfirma Petropavlovsk 119.000 Unzen (3370 Tonnen) Gold gewonnen.
Bildnachweis: © Russia Emergency Situations Ministry/AP/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Nach Tragödie in Goldmine: Verschüttetensuche eingestellt
In einer der größten Goldminen Russland wurden mehr als ein Dutzend Bergleute verschüttet. Nun hat das Unternehmen wegen Lebensgefahr für die Rettungskräfte die Suche nach den Vermissten beendet.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App?
Meistgelesene Artikel
Pressemitteilung vom Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen.
Familie Baturin aus Friedrichsdorf ist im Rathaus empfangen worden – Anlass war die Ehrenpatenschaft des...
- 22. Mai 2026
Studie: Leben und Arbeiten im Kreis Gütersloh
Migration und Integration von Menschen aus Mittel- und Südosteuropa.
Neueste Artikel
- 17. Juni 2026
US-Serienmörder zu lebenslanger Haft verurteilt
Nahe New York fanden Ermittler immer wieder Überreste von Leichen, der Fall gab jahrelang Rätsel auf. Jetzt ist ein 62-Jähriger zu lebenslanger Haft verurteilt worden - auch dank einer Pizza.
- 17. Juni 2026
Kleinkind wird von Mutter in Auto vergessen und stirbt
Unfassbare Tragödie in Schorndorf bei Stuttgart: Eine Mutter verlässt ihr Auto und vergisst dabei ihr etwa 20 Monate altes Kind. Als es entdeckt wird, kommt jede Hilfe zu spät.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 17. Juni 2026
US-Serienmörder zu lebenslanger Haft verurteilt
Nahe New York fanden Ermittler immer wieder Überreste von Leichen, der Fall gab jahrelang Rätsel auf. Jetzt ist ein 62-Jähriger zu lebenslanger Haft verurteilt worden - auch dank einer Pizza.
- 17. Juni 2026
Kleinkind wird von Mutter in Auto vergessen und stirbt
Unfassbare Tragödie in Schorndorf bei Stuttgart: Eine Mutter verlässt ihr Auto und vergisst dabei ihr etwa 20 Monate altes Kind. Als es entdeckt wird, kommt jede Hilfe zu spät.






