Bei den Untersuchungen zu der schweren Flugzeugkollision in Washington sind Ermittler auf eine Ungereimtheit bei den Angaben zur Flughöhe der beteiligten Maschinen gestoßen. Am Hauptstadtflughafen Ronald-Reagan-Airport (DCA) war am Mittwochabend eine Passagiermaschine der American Airlines beim Landeanflug mit einem Militärhubschrauber zusammengeprallt. Beide stürzten ab. Die Unfallermittlungsbehörde NTSB teilte mit, laut Daten des Flugschreibers habe sich die Passagiermaschine zum Zeitpunkt des Zusammenpralls auf einer Höhe von 325 Fuß, also etwa 99 Metern befunden - plus oder minus 25 Fuß, also 7,6 Meter. Laut Daten aus dem Kontrollturm habe sich der Militärhubschrauber wiederum auf einer Höhe von 200 Fuß, also etwa 61 Metern, befunden. Wie es zu dieser Diskrepanz bei den angegebenen Flughöhen komme, sei bislang unklar. Es handele sich aber auch noch um vorläufige Daten. Die Ermittler arbeiteten daran, dem Widerspruch nachzugehen, hieß es. Der NTSB-Vertreter Todd Inman, betonte, es habe im Team auch unterschiedliche Auffassungen dazu gegeben, ob diese Informationen vor der Klärung der Frage überhaupt schon veröffentlicht werden sollten. Die Kollision am US-Hauptstadtflughafen war das folgenschwerste Flugzeugunglück in den USA seit mehr als 20 Jahren. An Bord der abgestürzten Linienmaschine waren 60 Passagiere und 4 Crew-Mitglieder. An Bord des Hubschraubers waren 3 Besatzungsmitglieder. Nach Einschätzung der Behörden kamen alle 67 Menschen bei dem Unglück ums Leben. Noch sind nicht alle Todesopfer geborgen.
Bildnachweis: © Jose Luis Magana/AP/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Nach Unglück in Washington: Hinweis zu Flughöhen
Nach dem Zusammenprall einer Passagiermaschine mit einem Militärhubschrauber in der US-Hauptstadt läuft die Suche nach der Ursache für das Unglück. Ermittler haben eine Ungereimtheit entdeckt.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App?
Meistgelesene Artikel
- 22. Mai 2026
Studie: Leben und Arbeiten im Kreis Gütersloh
Migration und Integration von Menschen aus Mittel- und Südosteuropa.
Familie Baturin aus Friedrichsdorf ist im Rathaus empfangen worden – Anlass war die Ehrenpatenschaft des...
- 15. Mai 2026
25. Langenachtderkunst mit großer Eröffnungsshow
200 Tänzerinnen und Tänzer stimmen auf den Abend ein.
Neueste Artikel
- 8. Juni 2026
Nach Feueralarm verlängerter Flugbetrieb in München
Wegen Brandgeruchs im Tower stoppte der Flughafen München am Abend den Betrieb für etwa zwei Stunden. Inzwischen starten und landen wieder Maschinen. Die Ursache des Alarms wurde gefunden.
Nach Brandgeruch im Tower musste der Flughafen München am Abend den Betrieb stoppen. Jetzt starten wieder erste Maschinen – die Ursache für den Alarm bleibt vorerst unklar.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 8. Juni 2026
Nach Feueralarm verlängerter Flugbetrieb in München
Wegen Brandgeruchs im Tower stoppte der Flughafen München am Abend den Betrieb für etwa zwei Stunden. Inzwischen starten und landen wieder Maschinen. Die Ursache des Alarms wurde gefunden.
Nach Brandgeruch im Tower musste der Flughafen München am Abend den Betrieb stoppen. Jetzt starten wieder erste Maschinen – die Ursache für den Alarm bleibt vorerst unklar.






