Im Prozess um die Entführung der Block-Kinder hat die Nebenklage Aussagen der angeklagten Mutter vor dem Landgericht Hamburg als «höchst abenteuerlich» bezeichnet. Die Unternehmerin hatte in einer langen Erklärung an den vergangenen Prozesstagen erneut bestritten, sich kurz vor der Silvesternacht 2023/24 in einem Konferenzraum mit dem maskierten Team der Entführer getroffen zu haben. Das Treffen am 28. Dezember in dem Hotel sei eindeutig bewiesen, sagte Anwalt Philip von der Meden. Er vertritt Blocks Ex-Mann Stephan Hensel, der den Jungen und das Mädchen im August 2021 nach einem Wochenendbesuch nicht zur Mutter zurückgebracht hatte. Christina Block hatte danach zweieinhalb Jahre lang keinen Kontakt zu ihnen. Die Anklage wirft ihr vor, eine israelische Sicherheitsfirma damit beauftragt zu haben, den damals zehnjährigen Sohn und die 13 Jahre alte Tochter nach Deutschland zu entführen. Die 53-Jährige bestreitet das. Die Hauptangeklagte hatte in ihrer Erklärung noch einmal ihre Unschuld beteuert.
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Nebenklage: Aussage der Angeklagten Block «abenteuerlich»
Blocks Ex-Mann ist im Prozess um die Entführung seines Sohns und seiner Tochter Nebenkläger. Nachdem die Angeklagte Christina Block eine lange Erklärung abgegeben hat, wählt sein Anwalt scharfe Worte.
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