Neubürgerempfang in den Kleinen Saal der Stadthalle

Neubürgerempfang in den Kleinen Saal der Stadthalle

Annabella, zwei Monate, war wohl der jüngste Gast bei Neubürgerempfang im Kleinen Saal der Stadthalle Gütersloh. Ihren Eltern Kerstin und Jan Litty und ihren Geschwistern, Jolina  und Oseas hat sie eines voraus: Sie ist Gütersloherin von Geburt an. Eltern und Geschwister sind im Herbst 2017 von Jena nach Gütersloh gezogen. Vater Jan arbeitet in Bielefeld, aber Isselhorst war als Wohnort, wo sie ein schönes Haus gefunden haben, erste Wahl. Eine von vielen Geschichten, die typisch sind für diese Veranstaltung, die in diesem Jahr von der Sparkasse Gütersloh-Rietberg unterstützt wurde. Rund 350 Menschen waren der Einladung von Bürgermeister Henning Schulz gefolgt.

Sie nutzten die vielfältigen Möglichkeiten zur Information und zum Gespräch. Vertreter zahlreicher städtischer Institutionen, von den Kultur Räumen über die Kindertagesbetreuung, die Volkshochschule, das städtische Immobilienmanagement oder die Stadtbibliothek bis hin zum Seniorenbeirat, standen als Ansprechpartner zur Verfügung - vor allem aber der Bürgermeister selbst. Er freute sich über die „hervorragende Resonanz“ auf seine Einladung. „Gütersloh als Stadt der Vielfalt,  die in jedem Jahr um etwa 1000 bis 1500 Einwohner wächst“ – das Willkommen des Bürgermeisters fand seine Entsprechung auch im Spektrum der Gäste. Sie repräsentieren die Bandbreite der Gütersloher „Neubürger“: Viele junge Familien wie die Littys sind darunter, bei denen der Hinweis des Bürgermeisters auf die Investitionen in Schulen und Kindertageseinrichtungen besondere Aufmerksamkeit gefunden haben mag, Menschen aus vielen verschiedenen Herkunftsländern, Frauen und Männer, die ihren Wohnsitz wegen des Partners nach Gütersloh verlegt haben, ältere Menschen, die in Gütersloh ihren Lebensabend verbringen wollen – viele davon in der Nähe ihrer Kinder.

Dass es um den Gütersloher „Nachwuchs“ nicht schlecht bestellt ist, dafür war an diesem Abend nicht nur die kleine Annabella ein Beispiel. Zahlreiche Kinderwagen „parkten“ im hinteren Bereich des Kleinen Saals und auch die Erzieherinnen aus den städtischen Kitas, die beim Neubürgerempfang  die Kinderbetreuung übernahmen, waren gut beschäftigt. Bei einem kleinen Imbiss war die Stimmung entspannt und fröhlich, woran nicht zuletzt Matthias Borner seinen Anteil hatte. Der bekannte Gütersloher Stadtführer gab mit einer komprimierten Version seines Programms „Gütersloh für Anfänger“ einen amüsanten Einblick in Orte, Strukturen, aber auch Befindlichkeiten der Stadt. Einige der Gäste haben die Möglichkeit mehr davon zu bekommen, denn die Gütersloh Marketing verloste zehn Gutscheine für Stadtführungen. Weitere „Schnupper-Angebote“ spendierten die Stadtwerke mit Familienkarten für die frisch renovierte „Welle“ und die „Kultur Räume“ mit Theatergutscheinen, die ebenfalls unter den Teilnehmern verlost wurden.

Bilanz des Abends für Bürgermeister Henning Schulz und das Organisationsteam von der städtischen Öffentlichkeitsarbeit: viele positive Rückmeldungen von den Gästen für die Veranstaltung und immer wieder auch die Bestätigung, dass Gütersloh - so eine Teilnehmerin, die „eigentlich nie hierhin ziehen wollte“ – „ein Ort ist, an dem man gut und gerne lebt.“

Der Neubürgerempfang

Seit fast 30 Jahren lädt die Stadt Gütersloh zum Neubürgerempfang ein. Die Traditionsveranstaltung ist eine Willkommensgeste an Neu-Gütersloher, die ankommt. Organisiert wird sie vom städtischen Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit und Repräsentation in Zusammenarbeit mit städtischen Institutionen und „Töchtern“ wie den Stadtwerken, die sich mit Informationsangeboten präsentieren. Seit 2016 findet der Neubürger-Empfang im Zwei-Jahres-Rhythmus im Wechsel mit dem Neujahrsempfang statt, der sich an Vertreter aus Vereinen und Institutionen richtet.

Bild: Annabella, der jüngste Gast auf dem Neubürgerempfang 2018 mit ihren Eltern Kerstin und Jan Litty und Bürgermeister Henning Schulz. Schwester Jolina und Bruder Oseas nutzten die Gelegenheit, sich an den Ständen und beim Kinderprogramm umzusehen.

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