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Neue Ideen für eine lebendige Partnerstadt

Wer Güterslohs schwedische Partnerstadt Falun besucht, der kommt an dem Besuch des Bergwerkes, dem Heim des Malers Carl Larssonin Sundbornsowie dem Skisprungzentrum Lugnetnicht vorbei. Auf dem Programm der Gütersloher Delegation – bestehend aus Kulturdezernent Andreas Kimpel, Peter Kalley sowie Karin Delbrügge und Christin Bölter, beide von der Zentralen Öffentlichkeitsarbeit und Repräsentation der Stadt Gütersloh, stand aber vor allem ein Workshop, in dem die Gütersloher mit den Vertretern von Falun Ideen austauschten.

Im Gespräch mit Jonas Lennerthson, Mitglied des „International Concil“ Falun, wurden sowohl Unterschiede als auch Gemeinsamkeiten gesucht, um positive Aspekte der Partnerschaft, die bereits seit 1994 besteht, zu verstärken. In Sachen Kulturaustausch stieß vor allem ein Projekt auf Interesse, das Andreas Kimpel einbrachte. Unter dem Titel „C-City – Europa liegt nebenan“, stellte der Kulturdezernent Idee und Konzept für ein kulturelles europäisches Städte-Netzwerk vor. Dazu müssten sechs Städte gefunden werden, die sich über kulturelle Projekte und Produktionen im Bereich der Darstellenden Kunst europaweit austauschen.

Falun ist eine Stadt mit einer attraktiven touristischen Ausstrahlung. Die Kupfergrube ist weltweit einzigartig und zählt zum Weltkulturerbe. Touristisches Informationsmaterial soll deshalb stärker genutzt werden, um Gütersloher für eine Reise nach Falun zu begeistern. Auch Jugendliche sollen in Zukunft stärker im Fokus stehen, um Falun – auch anhand neuer Technologien – zu entdecken. „Make your own digital Journey to Falun“ könnte in den Schulen schon bald zu einem Einstieg gehören, der Interesse für die schwedische Partnerstadt weckt.

Mit Blick auf die digitale Zukunft und den Klimaschutz war der Besuch des „EcoDataCenter“, ein umweltfreundliches Rechenzentrum, für die Gütersloher Delegation besonders spannend. Nur einer der guten Eindrücke, die die Gütersloher Delegation innerhalb von zwei Tagen mitnehmen konnte. Nach diesem Workshop wollen alle am Ball bleiben, das nächste Mal auch per Video-Konferenz.
 
BU oben: Gruppenbild mit Vertretern aus allen Partnerstädten vor dem Bergwerk-Museum in Falun.

BU unten (1): Ein Magnet für alle Falun-Besucher: Das Skisprungzentrum.
BU unten (2): Der Farbton Falunrot ist nach seinem Herkunftsort, der Stadt Falun,  benannt. Der Abraum der Mine, der viel mageres Kupfer und Eisenoxid enthält, bildet den Hauptbestandteil für diese Pigmentmischung, die als Basis für die falunrote Farbe dient.

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