Das traditionelle Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker hat unter dem Dirigenten Riccardo Muti als Huldigung an den Komponisten Johann Strauss begonnen. Der Geburtstag des Wiener «Walzerkönigs» jährt sich im Oktober zum 200. Mal. Voller Leichtigkeit und Elastizität dirigierte Muti (83) etwa die «Demolirer-Polka» und den «Lagunen-Walzer» des 1825 geborenen Johann Strauss. Umrahmt wurden diese Werke von Stücken seines gleichnamigen Vaters und seiner Brüder Josef und Eduard, welche die Breite des Talents innerhalb der Komponisten-Dynastie Strauss aufzeigten. Auf dem Programm dieses Wiener Neujahrskonzerts stand erstmals auch die Komposition einer Frau. Muti und die Philharmoniker studierten den «Ferdinandus-Walzer» von Constanze Geiger ein. Sie hatte das Werk als Zwölfjährige komponiert, Johann Strauss Vater hatte es 1848 uraufgeführt. Geiger war zu ihren Lebzeiten als Komponistin, Pianistin und Schauspielerin geschätzt. Seitdem war sie jedoch fast in Vergessenheit geraten.Wiederentdeckte Walzer-Komponistin
Das Konzert, das in mehr als 90 Ländern übertragen wird, solle zum Jahresbeginn eine Botschaft von Harmonie, Schönheit und Frieden in die Welt senden, sagte Muti vor dem TV-Event, das etwa im ZDF lief. Er leitete nun bereits zum siebten Mal das Neujahrskonzert - zum letzten Mal, wie er ankündigte.
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Neujahrskonzert als Verneigung vor «Walzerkönig» Strauss
Das TV-Event steht ganz im Zeichen von Johann Strauss, der vor 200 Jahren geboren wurde. Außerdem wird eine fast vergessene Zeitgenossin des Komponisten ins Rampenlicht geholt.
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