20. Oktober 2023 / Allgemeines

Drei Tote bei schweren Unwettern in Großbritannien

Nicht nur an den deutschen Küsten stürmt es, auch die Britischen Inseln sind betroffen. Im Osten Schottlands sterben zwei Menschen.

Hohe Wellen brechen an einer Kaimauer an der schottischen Nordseeküste.
Veröffentlicht am 20. Oktober 2023 um 21:29 Uhr von dpa

Bei schweren Unwettern in Großbritannien sind drei Menschen ums Leben gekommen. Ein 56-jähriger Mann sei nahe der schottischen Stadt Forfar in seinem Lieferwagen von einem Baum erschlagen worden, teilte die Polizei am Freitag mit. Eine 57-Jährige wurde in den Highlands von Wassermassen weggerissen und starb. Im englischen Cleobury Mortimer kam ein Mann im Hochwasser ums Leben.

In der Stadt Brechin nahe der Ostküste und umliegenden Orten evakuierten die Behörden Hunderte Häuser. Viele Straßen standen unter Wasser. Nach Angaben von Rettungskräften wurden mehrere Menschen, die der Evakuierungsaufforderung zunächst nicht nachgekommen waren, in ihren Wohnungen eingeschlossen und riefen nach Hilfe. Schulen in der am schwersten betroffenen Region Angus blieben geschlossen. Im Gebiet Aberdeenshire wurden Beerdigungen bis Montag ausgesetzt. Mehrere Hauptverkehrsstraßen sowie Bahnverbindungen waren gesperrt.

Die schottische Umweltbehörde warnte vor «beispiellosen» Pegelanstiegen in Flüssen. In Tausenden Haushalten fiel vorübergehend der Strom aus. Auch für diesen Samstag veröffentlichte die britische Wetterbehörde Met Office wieder eine rote Unwetterwarnung für Angus.

Im Grenzgebiet von England und Wales rund um die Städte Chester und Shrewsbury sowie in der Nähe des nordenglischen Sheffield wurden ebenfalls mehrere Bahnstrecken wegen Überflutung gesperrt. Zuvor hatte Sturm «Babet» bereits zu Überschwemmungen in Irland geführt.


Bildnachweis: © Andrew Milligan/PA Wire/dpa
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