In den neu eingerichteten Waffenverbotszonen in Köln und Düsseldorf hat die Polizei an Heiligabend nur vereinzelte Verstöße registriert. «Wir haben noch keine genauen Zahlen, aber es war eher ein normaler Abend», sagte eine Polizeisprecherin in Düsseldorf. Nach drei Gewalttaten in sechs Wochen galt in der Altstadt von Freitagabend bis zum Samstagmorgen ein Waffenverbot. Dies soll künftig auch immer samstags bis Sonntagmorgen sowie vor Feiertagen und an Karneval gelten. Auch in der Domstadt Köln wurden nach Angaben einen Polizeisprechers nur «vereinzelte Feststellungen» gemacht. Eine Bilanz des Weihnachtswochenendes werde aber erst am Montag gezogen. In Köln waren zwei temporäre Zonen in beliebten Ausgehmeilen - im Bereich der Zülpicher Straße und an den Ringen - eingerichtet worden. In den Waffenverbotszonen, auf die mit Schildern hingewiesen wird, dürfen Elektroschocker, Messer mit einer Klingenlänge von mehr als vier Zentimetern, Reizgas und Pfefferspray nicht mehr mitgeführt werden. Die Polizei kann die Einhaltung der Verbote anlasslos kontrollieren. Bei Verstößen drohen bis zu 10.000 Euro Bußgeld.
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Nur vereinzelte Verstöße in Waffenverbotszonen
Elektroschocker, Reizgas oder Pfefferspray in der Tasche? In bestimmten Zonen von Köln und Düsseldorf gilt an manchen Tagen ein striktes Waffenverbot.
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