Für den Anspruch auf kostenlose Corona-Tests greifen neue Regeln: Die besonders genauen PCR-Tests gibt es künftig nur noch nach einem positiven Antigen-Schnelltest von einer Teststelle. Die angepasste Teststrategie der Bundesregierung tritt damit in Kraft. Ziel sei es, die Testkapazitäten aufgrund der aktuell stark steigenden Infektionszahlen noch gezielter als bislang einzusetzen. Eine rote Warnmeldung auf der Corona-Warn-App reicht demnach nicht mehr aus, um einen PCR-Test zu bekommen - auch hier wird künftig ein positiver Antigen-Schnelltest benötigt. Um sich vorzeitig aus einer Isolierung als Infizierter oder einer Quarantäne als Kontaktperson von Infizierten «freizutesten», sollen künftig Schnelltests reichen. Bei Labor-Auswertungen sollen PCR-Tests von Risikopatienten und Menschen in Einrichtungen wie Pflegeheimen, Praxen, Kliniken und Rettungsdiensten vorrangig zum Zuge kommen. Auch sie müssen aber zunächst einen positiven Antigen-Schnelltest haben.
Bildnachweis: © Julian Stratenschulte/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Ab sofort gelten neue PCR-Tests-Regeln
Wer mit einem PCR-Test herausfinden will, ob eine Corona-Infektion besteht, muss künftig einen positiven Antigen-Schnelltest vorlegen. Eine rote Warnmeldung auf der Corona-App reicht nicht mehr aus.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App?
Meistgelesene Artikel
- 29. Juni 2026
„Ich genieße jeden Tag“
Dienstjubilare der Stadt Gütersloh werden im Flussbetthotel geehrt.
Mehr als 40 Stände, ein internationales Bühnenprogramm und neue Angebote für Kinder machen das Fest erneut zum...
Bald gehen 58.800 Menschen im Kreis in Rente. Doch in den meisten Wohnungen lässt sich kaum alt werden, zeigt eine neue Studie.
Neueste Artikel
Der gerade wegen Ebola in Deutschland behandelte US-Bürger steckte sich im Kongo an: Dort steigt die Zahl der Fälle weiter stark an. Fachleute sehen kein Ende des Ausbruchs.
- 14. Juli 2026
Warum in Pakistan Morde an Frauen kaum verfolgt werden
Vor zehn Jahren wurde in Pakistan die Influencerin Qandeel Baloch getötet. Der Mord stieß eine Debatte und Gesetzesänderungen im Land an. Doch geändert hat sich wenig. Warum?
Weitere Artikel derselben Kategorie
Der gerade wegen Ebola in Deutschland behandelte US-Bürger steckte sich im Kongo an: Dort steigt die Zahl der Fälle weiter stark an. Fachleute sehen kein Ende des Ausbruchs.
- 14. Juli 2026
Warum in Pakistan Morde an Frauen kaum verfolgt werden
Vor zehn Jahren wurde in Pakistan die Influencerin Qandeel Baloch getötet. Der Mord stieß eine Debatte und Gesetzesänderungen im Land an. Doch geändert hat sich wenig. Warum?






