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Petition in Gütersloh: Arbeit statt Armut

Petition in Gütersloh: Arbeit statt Armut

Eine alleinerziehende Mutter aus Gütersloh hat eine Petition gestartet, in der sie die Verantwortlichen in der Stadt auffordert, endlich in die Kinderbetreuung in Randzeiten zu investieren. Genauer gesagt richtet sich die Petition an Henning Schulz, Bürgermeister der Stadt Gütersloh. Der Verband alleinerziehender Mütter und Väter Landesverband NRW unterstützt die Kampagne der Frau.

Ute Zimmermann, Pressereferentin des VAMV NRW, teilte uns ergänzend dazu mit: "[...] wir wissen, dass dank der ergänzenden Kinderbetreuung Alleinerziehende die Chance haben, sich von Hartz IV zu befreien und sich und ihre Kinder vor Armut zu bewahren."

In ihrer Petition kritisiert die alleinerziehende Mutter die Abdeckungszeiten der Kinderbetreuungsangebote, bei der es Eltern im Schichtdienst oder im Einzelhandel unmöglich sei, zu arbeiten. Ferner merkt sie diese Probleme auch bei den Ganztagsschulen an.

Durch die Kinderbetreuung in Randzeiten verspricht sie sich, dass Eltern wieder auskömmlich arbeiten können und Kinder vor der Armut gerettet werden.

"Die Stadt Essen hat vorgemacht, wie dank der Kinderbetreuung in Randzeiten aus Hartz IV-Empfängerinnen gesuchte Fachkräfte werden.", führt die alleinerziehende Mutter als exemplarisches Beispiel an.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Unterstützung finden Sie auf der Seite der Petition "Arbeit statt Armut".

 Bild: Verband allein erziehender Mütter und Väter Landesverband NRW e.V.

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