Nach dem verheerenden Brand auf einer Passagierfähre im Süden der Philippinen werden nach Behördenangaben noch immer sieben Menschen vermisst. Die Zahl der Toten sei bis Freitagmorgen (Ortszeit) auf 29 gestiegen, sagte ein Sprecher der Küstenwache der Deutschen Presse-Agentur. Die «MV Lady Mary Joy 3» hatte am späten Mittwochabend in der Nähe von Baluk-Baluk Island rund 880 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila Feuer gefangen. Elf Opfer seien in Panik ins Wasser gesprungen und ertrunken, 18 Leichen seien auf dem ausgebrannten Schiff geborgen worden, hieß es. An Bord waren 252 Menschen, darunter 205 Passagiere. 216 Menschen überlebten das Unglück. Einsatzkräfte suchten in dem gesamten Gebiet nach den Vermissten, hieß es. Ein Ermittlungsteam war auf dem Weg zu der Insel, um die Ursache für den Brand zu ergründen. Überlebende hatten erzählt, dass die Flammen von Kabinen mit Klimaanlage ausgegangen seien. Schiffsverkehr gehört auf den Philippinen zum täglichen Leben. Das Archipel besteht aus mehr als 7000 Inseln. Wegen unzureichender Sicherheitsstandards und Überbelegung kommt es häufig zu Unfällen. Die schlimmste Schiffskatastrophe in Friedenszeiten ereignete sich in dem südostasiatischen Land im Jahr 1987, als eine Fähre mit einem Tanker kollidierte. Mehr als 4000 Menschen kamen damals ums Leben.
Bildnachweis: © Uncredited/PHILIPPINE COAST GUARD/AP/dpa
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Philippinen: Noch Vermisste nach Inferno auf Passagierfähre
Das Feuer auf der «MV Lady Mary Joy 3» forderte mindestens 29 Leben - wegen mangelnder Sicherheitsstandards und Überbelegung kommt es auf Passagierschiffen immer wieder zu Unfällen.
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