Einen Tag nach dem Absturz eines zweisitzigen Leichthubschraubers in der Vulkaneifel ist der Pilot im Laacher See bei Glees (Rheinland-Pfalz) tot im Wrack entdeckt worden. Das teilte das Polizeipräsidium Koblenz am Dienstag mit. Das Wrack soll nun mithilfe eines Luftkissens und eines Seils geborgen werden, wie eine Sprecherin sagte. «Wir hoffen, noch heute. Das wird aber nicht einfach.» Das Wrack liegt den Einsatzkräften zufolge in einer Tiefe von 37 Metern. Über den toten Piloten hatte zuvor der SWR berichtet. Der 58-Jährige galt nach dem Absturz des sogenannten Gyrokopters am Montag als vermisst. Eine 33 Jahre alte Frau, die ebenfalls in dem Leichthubschrauber gesessen hatte, wurde gerettet. Ihr Zustand war der Polizei zufolge nicht lebensbedrohlich. Die Frau wurde per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Der Gyrokopter war den Behörden zufolge in Mainz gestartet. Der Körper des Piloten sei lokalisiert, aber zunächst nicht geborgen worden, sagte die Polizeisprecherin. Das liege unter anderem daran, dass die eingesetzten Taucher Pausenzeiten einhalten müssten.
Bildnachweis: © Thomas Frey/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Pilot stirbt bei Absturz in der Vulkaneifel
Dutzende Einsatzkräfte suchen nach dem Absturz eines sogenannten Gyrokopters nach dem Piloten. Dann die traurige Gewissheit: Der Mann ist tot. Die Bergung von Wrack und Körper aus der Tiefe wird nicht einfach.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App?
Meistgelesene Artikel
- 15. April 2026
Erneute Auszeichnung für drei starke Innungsbetriebe
Drei Betriebe aus dem Bereich des Lebensmittelhandwerks dürfen sich erneut über eine besondere Anerkennung freuen: Die...
- 15. April 2026
Neues Format erfolgreich gestartet: Erster Mittagsimpuls Ausbildung mit Praxiswissen zur Weiterbildung
Auftakt für eine neue Online-Reihe der Kreishandwerkerschaft Gütersloh-Bielefeld: Beim ersten „Mittagsimpuls...
- 29. April 2026
Happe Gruppe eröffnet neue Fliesenfactory in Gütersloh
Neue Ausstellung ab 30.04. in Gütersloh: Fliesenfactory der Happe Gruppe mit rund 300 qm Fläche, Aktionen und Eröffnung ab 10 Uhr.
Neueste Artikel
Verdächtige Bewegungen, Alarm aus der ersten Reihe und dann die Polizei: Wie das Abenteuer für ein Paar auf einem Flug zwischen Panama und Argentinien endete.
Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf der «Hondius» sind vier deutsche Passagiere ausgeflogen worden. Sie sollen in Quarantäne kommen. Nun ist das Schiff auf dem Weg von Teneriffa in die Niederlande.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Verdächtige Bewegungen, Alarm aus der ersten Reihe und dann die Polizei: Wie das Abenteuer für ein Paar auf einem Flug zwischen Panama und Argentinien endete.
Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf der «Hondius» sind vier deutsche Passagiere ausgeflogen worden. Sie sollen in Quarantäne kommen. Nun ist das Schiff auf dem Weg von Teneriffa in die Niederlande.






