Nach den Gewaltvorwürfen gegen den norwegischen Kronprinzessinnensohn Marius Borg Høiby hat die Polizei weitere Anschuldigungen gegen den 27-Jährigen erhoben. Dem Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit (51) werden nun auch Drohungen in einem Telefonat mit der Frau vorgeworfen, gegen die er Anfang August zu Gewalt gegriffen haben soll, wie die Polizei in einem Update zu dem Fall mitteilte. Høiby hatte vergangene Woche in einem schriftlichen Kommentar eingeräumt, unter Alkohol- und Kokaineinfluss gegenüber seiner Freundin gewalttätig geworden zu sein und Dinge in ihrer Wohnung zerstört zu haben. Sein Anwalt Øyvind Bratlien sagte der Zeitung «Aftenposten», dass Høiby noch nicht Stellung zu den neuen Anschuldigungen bezogen habe. Er soll in der kommenden Woche von der Polizei verhört werden. Ihm werden somit nun Körperverletzung, Sachbeschädigung und Drohungen vorgeworfen. Darüber hinaus berichtete die Polizei davon, dass er auch wegen des Diebstahls eines Motorrollers angezeigt worden ist. Die neuen Vorwürfe gegen den Stiefsohn von Thronfolger Kronprinz Haakon (51) umfassen bislang nicht Gewalt gegen zwei seiner früheren Ex-Freundinnen, die ihm dies in sozialen Medien vorgeworfen haben und dazu von der Polizei befragt wurden. Diese Fälle werden nach Polizeiangaben als mögliche Misshandlung in engen Beziehungen untersucht, Høiby gilt dabei bislang nicht als Beschuldigter. Høiby ist Mette-Marits Sohn aus einer früheren Beziehung. Er gehört zur Königsfamilie, ist aber kein offizielles Mitglied des Königshauses. Am 4. August war er in Oslo wegen des Vorwurfs der Körperverletzung und der Sachbeschädigung festgenommen und am Tag darauf wieder freigelassen worden.Auch frühere Ex-Freundinnen werfen Høiby Gewalt vor
Bildnachweis: © Vegard Wivestad Grott/NTB SCANPIX/EPA/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Polizei weitet Anschuldigungen gegen Mette-Marits Sohn aus
Der Sturm um Marius Borg Høiby legt sich auch knapp drei Wochen nach seiner Festnahme nicht. Im Gegenteil: Die norwegische Polizei präsentiert neue Anschuldigungen gegen den 27-Jährigen.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App?
Meistgelesene Artikel
- 31. März 2026
Osterfeuer nur mit Tradition
Umschichten vor dem Entzünden ist Pflicht.
Shopping, kreative Aktionen und eine frühlingshafte Innenstadt erwarten Besucher beim ersten verkaufsoffenen Sonntag des Jahres
- 10. April 2026
Rheda-Wiedenbrück: B61 – Restarbeiten ab 13. April, Tempo 50 und Einspurbetrieb bis Freitag
Straßen.NRW führt ab Montag letzte Bankett- und Markierungsarbeiten auf der B61 durch
Neueste Artikel
- 17. April 2026
Entsetzen über tödlichen Arbeitsunfall in Lederfabrik
Drei Menschen sterben, zwei sind lebensgefährlich verletzt: In Hessen sorgt ein Unfall in einer Lederfabrik für tiefe Betroffenheit.
- 16. April 2026
Unglück in Lederfabrik: Was wir wissen und was nicht
In einer Fabrik im Ort Runkel in Mittelhessen kommen mehrere Menschen ums Leben, weitere werden verletzt. Was bislang bekannt ist.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 17. April 2026
Entsetzen über tödlichen Arbeitsunfall in Lederfabrik
Drei Menschen sterben, zwei sind lebensgefährlich verletzt: In Hessen sorgt ein Unfall in einer Lederfabrik für tiefe Betroffenheit.
- 16. April 2026
Unglück in Lederfabrik: Was wir wissen und was nicht
In einer Fabrik im Ort Runkel in Mittelhessen kommen mehrere Menschen ums Leben, weitere werden verletzt. Was bislang bekannt ist.






