Ein unbemannter Raumfrachter auch mit Geschenken für Weihnachten und Neujahr an Bord ist zur Internationalen Raumstation ISS aufgebrochen. Der Transporter vom russischen Typ Progress MS-18 startete in der Nacht zum Donnerstag vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan in Zentralasien, wie die US-Raumfahrtbehörde Nasa mitteilte. Das Raumschiff soll am Samstag andocken. Nach Angaben der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos bringt es hauptsächlich Treibstoff, Wasser und Nahrungsmittel zur ISS. «Da der nächste Raumfrachter erst im Februar eintrifft, rechnen wir damit, dass wir Geschenke für die anstehenden Feiertage erhalten», sagte der Kosmonaut Pjotr Dubrow. «Natürlich gibt es Pakete von Zuhause, Überraschungen, Briefe.» Für Weihnachtsstimmung auf dem Außenposten der Menschheit in 400 Kilometern Höhe soll zudem ein Nussknacker aus dem Erzgebirge sorgen, der bereits im August ins All gebracht worden war und für Chemnitz als Kulturhauptstadt Europas 2025 werben soll. Der Astronaut Matthias Maurer dürfte sich besonders auf den Reisenussknacker freuen. Der Saarländer wird am Sonntag zur Raumstation aufbrechen. Derzeit halten sich insgesamt sieben Raumfahrer auf der ISS auf.
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Raumfrachter bringt Geschenke für Weihnachten zur ISS
Auch im Weltall soll Weihnachten ein Fest der Freude werden und darum werden Geschenke und Briefe mit einem russischen Raumschiff zur ISS-Crew geschickt.
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