Bei einem schweren Waldbrand in nördlichen Vororten der australischen Metropole Perth sind mindestens zehn Häuser komplett abgebrannt. Hunderte Menschen seien ohne Strom, nachdem zahlreiche Übertragungsleitungen von den Flammen beschädigt worden seien, berichtete der Sender 9News am Donnerstag unter Berufung auf die Notfalldienste. Das Feuer habe bis zum frühen Nachmittag (Ortszeit) bereits 1500 Hektar Land zerstört. Weite Teile des Bundesstaates Western Australia erleben derzeit eine für die Jahreszeit sehr ungewöhnliche Hitzewelle mit Rekordwerten besonders rund um Perth. In der Großstadt wurden am Donnerstag Temperaturen von bis zu 40 Grad erwartet. Die Werte liegen derzeit um 12 bis 14 Grad über den Normalwerten, wie das Wetteramt mitteilte. In Australien ist noch Frühling. «Es könnte einige Zeit dauern, bis das Feuer unter Kontrolle ist», sagte der Minister für Notdienste, Stephen Dawson. Nicht nur die Hitze, sondern auch starke Winde erschwerten die Arbeiten. Mehr als 150 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Zur Unterstützung der Löscharbeiten wurde ein Lufttanker aus dem Bundesstaat New South Wales an die Westküste entsandt. Die Behörden hatten bereits vor Wochen für den australischen Frühling und Sommer vor der womöglich heftigsten Buschfeuersaison seit dem verheerenden «Schwarzen Sommer» 2019-2020 gewarnt. Damals hatten wochenlange Buschbrände mehr als zwölf Millionen Hektar Land verwüstet, unzählige Tiere verendeten oder wurden vertrieben. Lufttanker von der Ostküste entsandt
Bildnachweis: © DFES/Dept.Fire and Emergency Services. WA/AP/dpa
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Rekord-Hitzewelle rund um Perth - Waldbrand verwüstet Häuser
Erst tagelange Hitze, jetzt ein massiver Waldbrand: Die Bilder aus Westaustralien sind erschreckend. Dabei ist gerade erst Frühling.
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