In Tschechien hat ein Senior die Rentenkasse wegen eines Minimalbetrags verklagt - und vor Gericht Recht bekommen. Der Mann sah nicht ein, dass er nach einer Rentenerhöhung nur 263 statt 264 Kronen im Monat mehr erhalten hatte. Das ist ein Unterschied von umgerechnet rund vier Cent. Das Oberste Verwaltungsgericht in Brünn (Brno) urteilte nun im Sinne des Klägers und warf der Rentenversicherung einen Rechenfehler vor. Wie aus dem Urteil hervorgeht, hatte die Rentenversicherung bei der Erhöhung um 2,3 Prozent nur die erste und zweite Nachkommastelle berücksichtigt und alle weiteren Nachkommastellen einfach abgeschnitten. Die Richter hielten dagegen, dass dem Gesetz zufolge immer zugunsten des Rentenempfängers auf die nächstgrößere ganze Zahl aufgerundet werden müsse. Die Rentenversicherung muss nun die Anwaltskosten des Klägers in Höhe von rund 5.070 Kronen (rund 209 Euro) übernehmen. Gegen die Entscheidung können keine weiteren Rechtsmittel mehr eingelegt werden. Das Urteil dürfte sich dem Gericht zufolge auch auf weitere ähnliche Fälle auswirken.Richter sehen Rundungsfehler
Bildnachweis: © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Rentner gewinnt Gerichtsstreit um Minibetrag
Ein Senior kämpft für umgerechnet vier Cent – und gewinnt. Das Urteil aus Brünn (Brno) könnte nicht nur ihm, sondern auch anderen tschechischen Rentnern mehr Geld einbringen.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App?
Meistgelesene Artikel
- 10. April 2026
Rheda-Wiedenbrück: B61 – Restarbeiten ab 13. April, Tempo 50 und Einspurbetrieb bis Freitag
Straßen.NRW führt ab Montag letzte Bankett- und Markierungsarbeiten auf der B61 durch
- 15. April 2026
Erneute Auszeichnung für drei starke Innungsbetriebe
Drei Betriebe aus dem Bereich des Lebensmittelhandwerks dürfen sich erneut über eine besondere Anerkennung freuen: Die...
- 15. April 2026
Neues Format erfolgreich gestartet: Erster Mittagsimpuls Ausbildung mit Praxiswissen zur Weiterbildung
Auftakt für eine neue Online-Reihe der Kreishandwerkerschaft Gütersloh-Bielefeld: Beim ersten „Mittagsimpuls...
Neueste Artikel
Zum 100. Geburtstag gibt es für Attenborough selbstverständlich auch tierische Glückwünsche: Schildkröte Jonathan - deutlich älter als der Forscher - schickt eine Botschaft von der Insel St. Helena.
Beim Ausbruch des Vulkans Dukono geraten Wanderer in Not. Drei Menschen sterben. Trotz eines Kletterverbots hielten sie sich auf dem aktiven Vulkan auf.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Zum 100. Geburtstag gibt es für Attenborough selbstverständlich auch tierische Glückwünsche: Schildkröte Jonathan - deutlich älter als der Forscher - schickt eine Botschaft von der Insel St. Helena.
Beim Ausbruch des Vulkans Dukono geraten Wanderer in Not. Drei Menschen sterben. Trotz eines Kletterverbots hielten sie sich auf dem aktiven Vulkan auf.






