11. Mai 2022 / Allgemeines

RKI registriert 97.010 Corona-Neuinfektionen

Mit 507,1 liegt die Sieben-Tage-Inzidenz niedriger als gestern - es gibt auch weniger Neuansteckungen. Doch über die tatsächliche Infektionslage geben die Zahlen weiterhin nur begrenzt Aufschluss.

Im PCR-Labor bereitet eine medizinisch technische Laborassistentin die Bearbeitung von PCR-Tests vor.
Veröffentlicht am 11. Mai 2022 um 05:16 Uhr von dpa

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwochmorgen mit 507,1 angegeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 522,7 gelegen (Vorwoche: 591,8 Vormonat: 1080,0).

Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Schwankende Zahlen

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 97.010 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 106 631 registrierte Ansteckungen) und 231 Todesfälle (Vorwoche: 241) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende immer mehr Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 25.503.878 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.


Bildnachweis: © Waltraud Grubitzsch/dpa-Zentralbild/dpa
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