14. März 2026 / Allgemeines

Sandsturm zieht über Israel und Gazastreifen

Oranger Staub, Stromausfälle und Gesundheitswarnungen: Ein heftiger Sandsturm zieht über Israel und den Gazastreifen. Vor allem in dem Küstenstreifen sind die Menschen betroffen.

Sandstürme kommen in der Region nicht selten vor, aber dieses Mal ist der Sturm besonders stark.
von dpa

Ein heftiger Sandsturm zieht derzeit über Israel und den Gazastreifen. Insbesondere in dem abgeriegelten Küstenstreifen verschärfen die Wetterbedingungen die Lage für die Einwohner. Nach dem verheerenden Gaza-Krieg leben viele Menschen im Gazastreifen in Zelten oder beschädigten Gebäuden und sind somit dem Sandsturm kaum geschützt ausgesetzt.

Auf Bildern waren Wolken aus orangefarben gefärbtem und dichtem Staub zu sehen. Die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa meldete, es seien Warnungen vor Gesundheitsrisiken wegen der Luftverschmutzung mit zahlreichen Staubpartikeln ausgesprochen worden. Insbesondere für Menschen mit bestehenden Atemwegserkrankungen kann der Staub gefährlich sein.

Stromausfälle im Süden Israels

Auch weite Teile Israels - vor allem der Süden und das Zentrum des Landes - werden von dem Sandsturm mit starken Windböen heimgesucht. Nach Angaben der Behörden beschädigte der Wind in einigen Gebieten im Süden die Strominfrastruktur und Stromleitungen wurden abgerissen, was zu Stromausfällen in mehreren Ortschaften in der Negev-Wüste führte. 

Das israelische Ministerium für Umweltschutz warnte zudem, dass die Luftverschmutzung im ganzen Land aufgrund von Feinstaubpartikeln hoch bis sehr hoch sei. Menschen mit Vorerkrankungen sollen sich zu Hause aufhalten und nicht ins Freie gehen. Ein Experte erklärte die orangefarbene Färbung des Staubs mit der Wechselwirkung von Sonnenlicht mit den Staubpartikeln.


Bildnachweis: © Abdel Kareem Hana/AP/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App? 

Meistgelesene Artikel

Sonnenfinsternis - Wo könnte es noch Schutzbrillen geben?
Allgemeines

Am Mittwoch sollen bis zu 90 Prozent der Sonne verschwinden. Wer das Schauspiel beobachten will, braucht speziellen Augenschutz. Doch wo könnte es jetzt noch die passende «SoFi-Brille» geben?

weiterlesen...
Woche der kleinen Künste: Stadtbus-Linie 208 wird umgeleitet
Stadt Gütersloh

Pressemitteilung der Stadtwerke Gütersloh.

weiterlesen...
Giftmobil und Elektroschrottsammlung auf Herbsttour
Stadt Gütersloh

22 Haltestellen werden an drei Freitagen und drei Samstagen angefahren.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Forscher: Wasserdefizit in Deutschland verschlimmert sich
Allgemeines

In Deutschland nehmen die Wasserreserven immer weiter ab. Nun machen Forscher deutlich, dass nicht fehlender Regen, sondern die steigenden Temperaturen dafür maßgeblich sind.

weiterlesen...
Mehr als 1.000 Fälle von West-Nil-Virus in Europa
Allgemeines

In Europa steigen die Infektionen mit dem West-Nil-Virus: Inzwischen sind 15 Länder betroffen – auch Deutschland gehört dazu.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Forscher: Wasserdefizit in Deutschland verschlimmert sich
Allgemeines

In Deutschland nehmen die Wasserreserven immer weiter ab. Nun machen Forscher deutlich, dass nicht fehlender Regen, sondern die steigenden Temperaturen dafür maßgeblich sind.

weiterlesen...
Mehr als 1.000 Fälle von West-Nil-Virus in Europa
Allgemeines

In Europa steigen die Infektionen mit dem West-Nil-Virus: Inzwischen sind 15 Länder betroffen – auch Deutschland gehört dazu.

weiterlesen...
ANZEIGE – Premiumpartner