29. Juni 2022 / Allgemeines

Schlag gegen Geldautomaten-Sprenger - 13 Festnahmen

Etwa 100 Beamte haben am Dienstag 16 Objekte in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Hessen und den Niederlanden durchsucht. Es kam dabei zu einer weiteren Festnahme eines mutmaßlichen Täters.

Feuerwehrleute stehen vor einem gesprengten Geldautomaten in Nordrhein-Westfalen.
von dpa

Ein internationales Ermittlerteam ist in mehreren Bundesländern und den Niederlanden gegen Geldautomaten-Sprenger vorgegangen. 13 mutmaßliche Täter seien über einen längeren Zeitraum festgenommen worden, teilte die Polizei am Mittwoch mit.

Die vorerst letzte Festnahme gab es demnach am Dienstag in der Nähe von Helmond in den Niederlanden. Zeitgleich durchsuchten rund 100 Beamte 16 Objekte in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Nachbarland.

Den Festnahmen sind monatelange verdeckte Ermittlungen vorausgegangen, die von der Zentralen Kriminalinspektion und der Staatsanwaltschaft in Osnabrück koordiniert wurden. Nach derzeitigen Erkenntnissen stehen 17 Mitglieder einer niederländischen Tätergruppierung im dringenden Verdacht, in unterschiedlicher Zusammensetzung insgesamt zwölf Geldautomaten-Sprengungen in Deutschland verübt zu haben. Den Schaden beziffern die Ermittler auf mehr als vier Million Euro.

Bei der Aktion am Dienstag fanden die Beamten unter anderem mutmaßliche Täterkleidung, gestohlene Kennzeichen und mehrere Handys. In den Niederlanden zogen die Einsatzkräfte zudem ein Auto und ein Motorrad im Wert von etwa 40.000 Euro ein.


Bildnachweis: © Florian Schmidt/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Auf Entdeckungsreise durch Gütersloh
Veranstaltung

Stadtführungen der gtm starten wieder nach der Sommerpause

weiterlesen...
Neue Kita „Ahornallee“ bietet 88 Kindern Betreuung in modernem Gebäude
Für die ganze Familie

Stadt Gütersloh hat nun 4228 Betreuungsplätze im Angebot

weiterlesen...

Neueste Artikel

Nach Hurrikan «Ian»: Wiederaufbau wird Jahre dauern
Allgemeines

Nachdem «Ian» abgezogen, machte sich nun Präsident Biden ein Bild von der übrig gebliebenen Verwüstung in dem Staat an der Ostküste.

weiterlesen...
RBB: Zwei Leitungsmitglieder sollen Amt ruhen lassen
Allgemeines

In der RBB-Affäre um Vetternwirtschaft wurden die Ermittlungen ausgeweitet. Der Personalrat dringt darauf, dass die Personen, die nun ebenfalls Gegenstand der Ermittlungen sind, ihr Amt ruhen lassen.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Nach Hurrikan «Ian»: Wiederaufbau wird Jahre dauern
Allgemeines

Nachdem «Ian» abgezogen, machte sich nun Präsident Biden ein Bild von der übrig gebliebenen Verwüstung in dem Staat an der Ostküste.

weiterlesen...
RBB: Zwei Leitungsmitglieder sollen Amt ruhen lassen
Allgemeines

In der RBB-Affäre um Vetternwirtschaft wurden die Ermittlungen ausgeweitet. Der Personalrat dringt darauf, dass die Personen, die nun ebenfalls Gegenstand der Ermittlungen sind, ihr Amt ruhen lassen.

weiterlesen...
ANZEIGE – Premiumpartner