Der Brand eines Schrottbergs auf dem Gelände der Salzgitter AG hat einen stundenlangen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Rund 100 Einsatzkräfte bekämpften seit Mittwochabend die Flammen, die eine dichte, dunkle Rauchwolke verursachten. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Gegen 9.00 Uhr sei das Feuer größtenteils gelöscht gewesen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Zwar komme es weiterhin zu einer leichten Rauchentwicklung, diese sei inzwischen jedoch überwiegend mit Wasserdampf vermischt. Ein Bagger nahm den großen Schrotthaufen in der Nacht Stück für Stück auseinander, damit die Einsatzkräfte den Brand bekämpfen konnten, wie ein Sprecher der Feuerwehr schilderte. Am frühen Morgen war der aufsteigende Rauch bereits deutlich lichter und heller als noch einige Stunden zuvor gewesen, wie es weiter hieß. Die Feuerwehr ging davon aus, die Einsatzstärke gegen Mittag deutlich reduzieren zu können. Anwohner sollten aber zunächst weiterhin ihre Fenster und Türen geschlossen halten und Lüftungen und Klimaanlagen abgeschaltet lassen. Der etwa 40 mal 40 Meter große und rund 15 Meter hohe Schrotthaufen auf dem Gelände des Stahlproduzenten war gegen 19.00 Uhr am Mittwoch in Flammen aufgegangen. Zur Brandursache machte die Feuerwehr zunächst keine Angaben.
Bildnachweis: © Matthias Bein/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Schrottberg in Salzgitter brennt seit Stunden
Seit dem Abend hält ein brennender Schrotthaufen auf dem Gelände der Salzgitter AG die Feuerwehr in Atem. Die Löscharbeiten sind aufwendig - und dürften noch bis in den Mittag dauern.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App?
Meistgelesene Artikel
- 5. August 2026
Baumaßnahme Verler Straße: Umleitung der Stadtbus-Linien 203 und 215 bleibt vorerst bestehen
Pressemitteilung der Stadtwerke Gütersloh.
Obwohl der offizielle Start des Ausbildungsjahres am 1. August liegt, ist es keineswegs zu spät, sich auch jetzt oder...
Wenige Wochen nach einer Razzia in der JVA Euskirchen wegen Bestechungsverdachts durchsucht die Polizei Räume im Gefängnis von Rheinbach. Wieder stehen Vollzugsbedienstete im Fokus.
Neueste Artikel
- 10. August 2026
Erdbeben erschüttert Kolumbien: Mehr als 100 Tote
Ein starkes Erdbeben erschüttert Kolumbien. Dutzende Tote werden aus den verschiedenen Städten gemeldet.
- 10. August 2026
Deutscher springt in Brunnen in Rom - Geldstrafe
In Italiens Hauptstadt ist es seit Wochen brütend heiß. Nun sucht ein Urlauber Abkühlung in einem der historischen Brunnen. Keine gute Idee: Außer 450 Euro Strafe gibt es auch noch Platzverbot.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 10. August 2026
Erdbeben erschüttert Kolumbien: Mehr als 100 Tote
Ein starkes Erdbeben erschüttert Kolumbien. Dutzende Tote werden aus den verschiedenen Städten gemeldet.
- 10. August 2026
Deutscher springt in Brunnen in Rom - Geldstrafe
In Italiens Hauptstadt ist es seit Wochen brütend heiß. Nun sucht ein Urlauber Abkühlung in einem der historischen Brunnen. Keine gute Idee: Außer 450 Euro Strafe gibt es auch noch Platzverbot.






