Ein mit Schülerinnen und Schülern besetzter Bus ist in Italien mehr als 100 Meter in die Tiefe gestürzt. Dabei wurden laut Medienberichten der Busfahrer und mindestens zwei weitere Personen so schwer verletzt, dass sie mit Hubschraubern in Krankenhäuser geflogen werden mussten. Die anderen Insassen, von denen die meisten im Teenageralter waren, wurden nach dem Unfall am frühen Dienstagnachmittag mit leichten Verletzungen vor Ort behandelt. Der Bus kam demnach auf einer bergigen Straße nahe Massa-Carrara in der Toskana von der Straße ab und stürzte in einem Waldstück in die Tiefe. Die Feuerwehr berichtete, dass dabei ein Erwachsener und zwei Jugendliche verletzt wurden. Rettungshubschrauber brachten sie in Krankenhäuser. Bei dem erwachsenen Mann soll es sich um den Busfahrer handeln. Auf Fotos von der Unglücksstelle war zu sehen, wie der blaue Bus zwischen Bäumen und Ästen an einem Hang zum Stehen kam. Helfer der Bergrettung und der Feuerwehr seilten sich zu ihm ab. Laut «Corriere della Sera» habe der Busfahrer den Rettungskräften gesagt, dass er von der Sonne geblendet wurde und die Kontrolle über das Fahrzeug verlor. Es war von insgesamt rund 20 Insassen die Rede, vor allem Schülerinnen und Schüler im Teenageralter auf dem Heimweg. «Sie hatten Riesen-Glück im Unglück», sagte Paolo Romani von der Bergrettung Toskana. Denn da der Bus rückwärts den Hang hinuntergeschlittert sei und die Passagiere mit dem Rücken an die Sitze gedrückt saßen, sei der Aufprall für sie gedämpft worden. Der Bus habe zuvor die Leitplanke in einer Kurve durchbrochen, sei sofort gegen einen Baum geprallt und habe sich dadurch gedreht. Der Busfahrer wurde den Berichten zufolge in dem Wagen eingeklemmt und schwer verletzt von den Rettungskräften befreit. Er sei bei Bewusstsein gewesen, ehe er in eine Klinik kam.
Bildnachweis: © -/Vigili del Fuoco/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Schulbus in Italien stürzt in Waldhang
Ein Busfahrer wird von der Sonne geblendet - und verliert die Kontrolle über das Fahrzeug. Der Schulbus stürzt daraufhin mehr als 100 Meter in die Tiefe. Doch die Schüler hatten offenbar «Glück im Unglück».
Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App?
Meistgelesene Artikel
- 10. April 2026
Rheda-Wiedenbrück: B61 – Restarbeiten ab 13. April, Tempo 50 und Einspurbetrieb bis Freitag
Straßen.NRW führt ab Montag letzte Bankett- und Markierungsarbeiten auf der B61 durch
- 15. April 2026
Erneute Auszeichnung für drei starke Innungsbetriebe
Drei Betriebe aus dem Bereich des Lebensmittelhandwerks dürfen sich erneut über eine besondere Anerkennung freuen: Die...
- 15. April 2026
Neues Format erfolgreich gestartet: Erster Mittagsimpuls Ausbildung mit Praxiswissen zur Weiterbildung
Auftakt für eine neue Online-Reihe der Kreishandwerkerschaft Gütersloh-Bielefeld: Beim ersten „Mittagsimpuls...
Neueste Artikel
Ein Notruf aus einer Bank löst einen Großeinsatz der Polizei aus. Einen Tatverdächtigen haben die Fahnder noch nicht gefasst.
Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf der «Hondius» sind Rückführungsflüge für deutsche und andere europäische Passagiere geplant. Nun ist bekannt, wann es für sie nach Ankunft in Teneriffa weitergeht.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Ein Notruf aus einer Bank löst einen Großeinsatz der Polizei aus. Einen Tatverdächtigen haben die Fahnder noch nicht gefasst.
Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf der «Hondius» sind Rückführungsflüge für deutsche und andere europäische Passagiere geplant. Nun ist bekannt, wann es für sie nach Ankunft in Teneriffa weitergeht.






