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Schwerbehindertenausweis – Vorteil oder Vorurteil?

Vortrag Schwerbehindertenausweis

Ein Unfall, eine schwere Krankheit, manchmal von Geburt an – es gibt viele Ursachen für eine Behinderung. Diese muss nicht immer sichtbar sein. Um Unterstützungsleistungen nutzen zu können, ist oftmals ein besonderes Dokument notwendig: Der Schwerbehindertenausweis.

Auf Einladung der Bürgerinformation Gesundheit und Selbsthilfekontaktstelle des Kreises (BIGS) werden Anja Roy Chowdhury und Sophie Wessel, Beraterinnen der Teilhabeberatungsstelle im Kreis Gütersloh (EUTB), einen Vortrag mit dem Titel ‚Schwerbehindertenausweis für Jung und Alt – hilfreich oder hinderlich? Vorteil oder Vorurteil?‘ halten.

Der Vortrag am 12. März in den Räumen der IKK classic, Wiedenbrücker Straße 41 (Eingang vom Südring), in Gütersloh beginnt um 19 Uhr.  Eine Anmeldung ist nicht nötig. Sollten Besucher die Hilfe eines Schriftdolmetschers benötigen, sollte dies bis zum 26. Februar den Mitarbeiterinnen der BIGS telefonisch unter 05241 - 82 3586 oder per E-Mail unter bigs@kreis-guetersloh.de mitgeteilt werden.

Viele Fragen und Unsicherheiten kreisen um den Schwerbehindertenausweis. Diese beginnen meist schon vor der Beantragung. So scheuen sich viele Betroffene und Angehörige den Ausweis zu beantragen, weil ihnen die Vorgehensweise unklar ist oder sie Nachteile befürchten.
Der Vortrag soll Unsicherheiten entgegenwirken, indem beispielsweise diese Fragen angesprochen werden:

Wo stelle ich den Antrag?
Welche Hilfen kann ich (nur) mit anerkannter Schwerbehinderung erhalten?
Wofür stehen die Merkzeichen? Welche Nachteilsausgleiche gehen damit einher?
Welche Möglichkeiten habe ich, wenn mein Grad der Behinderung herabgestuft werden soll?

Besucher dürfen sich und ihre Fragen gerne einbringen. Eingeladen sind alle Interessierten, ob Betroffene, Angehörige oder Menschen, die sich beruflich mit diesem Thema auseinandersetzen.
 
Bildzeile 2. Foto:
Die Referentinnen des Abends (v. r.): Anja Roy Chowdhury und Sophie Wessel, Beraterinnen der Teilhabeberatungsstelle im Kreis Gütersloh (EUTB).  
                   
Foto: Diakonische Stiftung Ummeln

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