In Paris kann seit diesem Wochenende rechtzeitig zum Start einer weiteren Hitzewelle wieder in drei Freibädern in der Seine geschwommen werden. Bis zum 30. August sind die drei den Sommer über eingerichteten Bäder geöffnet, teilte die Stadt Paris mit. Im vergangenen Sommer öffneten die Freibäder in dem Fluss erstmals - und rund 100.000 Badegäste tauchten in der Seine ab. Eines der Bäder befindet sich sogar in unmittelbarer Nähe des Eiffelturms, eines unweit der Kathedrale Notre-Dame und eines in Nähe der Nationalbibliothek. Offiziell verboten wurde das Schwimmen in der Seine 1923. Der langgehegte Wunsch, wieder in dem Fluss schwimmen zu können, wurde erst nach Investitionen von rund 1,4 Milliarden Euro Wirklichkeit, die in die Modernisierung von Kläranlagen und das Abwassersystem flossen. Die Qualität des Flusswassers wurde für den Betrieb der Freibäder engmaschig kontrolliert. Schwerwiegende Erkrankungen wurden von den Badegästen nicht gemeldet, teilten die örtlichen Gesundheitsbehörden mit. Dass die Seine deutlich sauberer geworden ist, zeigt sich auch daran, dass die Zahl der dort vorkommenden Fischarten von drei auf wieder über 30 gestiegen ist. Auch drei vom Aussterben bedrohte Muschelarten wurden in dem Fluss entdeckt.
Bildnachweis: © Romain Perrocheau/AFP/dpa
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Schwimmen in der Seine – Paris öffnet drei Flussbäder wieder
Wie schon im vergangenen Jahr ist Schwimmen in der Seine erneut möglich: Drei Flussbäder in Paris öffnen bis Ende August wieder – mit Blick auf den Eiffelturm, Notre-Dame und die Nationalbibliothek.
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