Ein ICE mit 600 Fahrgästen an Bord ist am Abend in Köln stundenlang auf offener Strecke steckengeblieben. Der Zug war gegen das Tragseil eines Strommasts gefahren und konnte die Fahrt nicht fortsetzen, wie ein Sprecher der Bundespolizei sagte. Die Fahrgäste wurden aus dem ICE gebracht, gegen 21.30 Uhr hatten alle den Zug verlassen. Anschließend wurden sie mit einem Bus zum Bahnhof gebracht. Der defekte Zug sei in ein Werk nach Köln-Nippes geschleppt worden, sagte eine Bahnsprecherin. Die Oberleitung der Strecke sollte den Angaben zufolge in der Nacht repariert werden. Die Auswirkungen auf den Gleisverkehr seien aber gering, da alle Züge umgeleitet werden könnten. Wie lange der betroffene Streckenabschnitt noch gesperrt bleibt, war am frühen Morgen offen. Laut Polizei wurde bei dem Vorfall niemand verletzt. Nach Angaben der Bahnsprecherin klagte ein Fahrgast über Kreislaufprobleme. Die Klimaanlagen in Zügen verfügen ihren Worten zufolge über eine Notstromversorgung und funktionieren grundsätzlich auch ohne Strom von der Oberleitung. Wie lange der Notstrom zum Betreiben der Klimaanlagen reichte, konnte die Sprecherin nicht sagen. Der Vorfall ereignete sich laut Polizei gegen 17.30 Uhr. Betroffen war der Zeitung «Express» zufolge die Strecke zwischen Köln Messe/Deutz und Köln-Mühlheim.
Bildnachweis: © Sina Schuldt/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Seil am Strommast kaputt: ICE bleibt in Köln liegen
Kurz vor dem Wochenende geht es für Hunderte Bahnreisende in Köln plötzlich nicht mehr weiter. Sie müssen ihren Zug verlassen. Was ist passiert?
Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App?
Meistgelesene Artikel
- 9. Februar 2026
Gebr. Wiedey GmbH: Der richtige Ansprechpartner für Terrassendächer & moderne Lösungen rund ums Haus
Hier findest Du innovative Ideen rund um's Haus.
Für unsere Geschäftsstelle in Gütersloh suche wir ab sofort Verstärkung.
- 24. Februar 2026
Streik: kein Stadtbus-Verkehr am Freitag und Samstag
Eine Pressemitteilung der Stadtwerke Gütersloh
Neueste Artikel
Krokodile im Hochwasser: In Australiens Northern Territory lauern nach schweren Überschwemmungen gefährliche Reptilien in den Fluten.
Das Rebhuhn ist der Vogel des Jahres 2026. Die scheuen Tiere mit orange-braunem Kopf und grauer Brust sind bereits vielerorts aus der Landschaft verschwunden. Wo und wie Hilfe gefragt ist.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Krokodile im Hochwasser: In Australiens Northern Territory lauern nach schweren Überschwemmungen gefährliche Reptilien in den Fluten.
Das Rebhuhn ist der Vogel des Jahres 2026. Die scheuen Tiere mit orange-braunem Kopf und grauer Brust sind bereits vielerorts aus der Landschaft verschwunden. Wo und wie Hilfe gefragt ist.






