Das weitere Schicksal des Wolfs, der am Montagabend eine Frau verletzt haben soll, ist unklar. Man sei darüber in intensiver Absprache und prüfe mit Hochdruck verschiedene Optionen, sagte Umweltsenatorin Katharina Fegebank (Grüne). Derzeit sei das Tier im Wildgehege Klövensteen im Westen von Hamburg untergebracht. Bereits vor dem Vorfall habe sich der Senat mit dem Thema Wolf auseinandergesetzt. Das Wolfsmanagement werde aufgrund der Erfahrungen, die man jetzt gemacht habe, erneut überprüft und gegebenenfalls auch angepasst, sagte Fegebank. Der Einsatz werde nun gemeinsam mit Polizei und weiteren Experten ausgewertet. Das oberste Ziel dabei sei die Sicherheit der Hamburgerinnen und Hamburger. Das Bundesnaturschutzgesetz verbiete den präventiven Abschuss eines streng geschützten Tieres, betonte Fegebank. Eine aktive Treibjagd in der Stadt wäre ein unkalkulierbares Risiko gewesen. Es hätte zu Unfällen oder Panikreaktionen kommen können.
Bildnachweis: © Bernd Weißbrod/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Senatorin: Weiteres Schicksal von Wolf noch unklar
Am Montagabend wurde eine Frau in Hamburg-Altona von einem Wolf verletzt. Derzeit befindet sich das Tier im Wildgehege Klövensteen. Wie geht es weiter mit ihm?
Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App?
Meistgelesene Artikel
- 14. Oktober 2026
L757: Verler Straße in Gütersloh kurzzeitig voll gesperrt
Pressemitteilung von Straßen.NRW.
- 21. September 2026
Publikumspreis für „changes“ am Theater Gütersloh
Das Stück „changes“ von Maja Zade erhielt den Publikumspreis in Gütersloh.
- 24. September 2026
Straßenfiffi und verkaufsoffener Sonntag am 27. September in Gütersloh
Am 27. September 2026 bietet Gütersloh von 13 bis 18 Uhr Straßenkunst auf Berliner Platz und Kolbeplatz sowie einen verkaufsoffenen Sonntag.
Neueste Artikel
- 17. Oktober 2026
Feuer in Kalifornien zerstört Häuser - Tausende flüchten
Brände in Südkalifornien schlagen Anwohner in die Flucht. Die Flammen greifen schnell um sich, dazu tragen auch starke Winde bei. Erinnerungen an verheerende Feuer im vergangenen Jahr werden wach.
- 17. Oktober 2026
Messerangriff im Seniorenheim: Verdächtiger saß im Rollstuhl
Ein 72-jähriger Bewohner soll in einem Seniorenheim im Münsterland mehrere Frauen mit einem Messer angegriffen haben. Eine starb. Die Ermittler versuchen, Antworten zu finden.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 17. Oktober 2026
Feuer in Kalifornien zerstört Häuser - Tausende flüchten
Brände in Südkalifornien schlagen Anwohner in die Flucht. Die Flammen greifen schnell um sich, dazu tragen auch starke Winde bei. Erinnerungen an verheerende Feuer im vergangenen Jahr werden wach.
- 17. Oktober 2026
Messerangriff im Seniorenheim: Verdächtiger saß im Rollstuhl
Ein 72-jähriger Bewohner soll in einem Seniorenheim im Münsterland mehrere Frauen mit einem Messer angegriffen haben. Eine starb. Die Ermittler versuchen, Antworten zu finden.






