13. Februar 2026 / Allgemeines

Technische Störung legt Flughafen Köln/Bonn lahm

Wer übers Karnevalswochenende verreisen wollte, musste sich am Freitag auf dem Flughafen Köln/Bonn gedulden: Aufgrund einer technischen Störung war der Sicherheitsbereich vorübergehend gesperrt.

Der Betrieb am Flughafen Köln/Bonn war zeitweilig gestört.
von dpa

Geduldsprobe für Karnevalsflüchtlinge: Eine technische Störung hat den Flughafen Köln/Bonn am Morgen für etwa zweieinhalb Stunden weitgehend lahmgelegt. Etwa 800 Fluggäste seien davon betroffen gewesen, teilte der Flughafen mit. Sie mussten den Sicherheitsbereich verlassen, längere Zeit warten und dann erneut mit ihrem Handgepäck durch die Sicherheitskontrolle. Der Flughafen sprach von «erheblichen Beeinträchtigungen in den Abläufen» und «langen Warteschlangen».

«Grund für die Maßnahme war eine zeitweise technische Funktionsstörung an der Sicherheitskontrolle während der Einführungsphase neuer Technik», hieß es.

Warteschlangen am Sicherheitscheck

Dem Vernehmen nach war eine Tasche direkt an den Besitzer ausgehändigt worden, obwohl sie zuvor beim Durchleuchten als verdächtig eingestuft worden war und deshalb noch einmal extra kontrolliert werden sollte. Daraufhin sperrte die Bundespolizei vorübergehend den Sicherheits-Check der Terminals 1 und 2. 

Der Flugbetrieb sei aber während der Maßnahme nicht eingestellt gewesen, betonte der Flughafen. Landungen hätten planmäßig stattgefunden. Von der Verzögerung bei den Abflügen sei etwa ein Dutzend Flüge betroffen gewesen, sagte ein Flughafensprecher. 

Nachdem der Betrieb wieder aufgenommen worden war, kam es am Sicherheitscheck zu längeren Wartezeiten, einmal dadurch, dass die 800 Passagiere vom Morgen nochmal geprüft werden mussten und dann dadurch, dass die Scanner mit der neuen Technik zunächst nicht genutzt werden konnten. Rund 60 Prozent der eigentlichen Kapazitäten stünden zur Verfügung, sagte ein Flughafensprecher. «Deswegen sind die Techniker mit Hochdruck dran, den Fehler zu beheben.» 

Der Flughafen verteilte während der Störung Wasser und Snacks an wartende Passagiere. Im Laufe des Nachmittags habe sich der Betrieb dann normalisiert. Die Warteschlangen seien «weitgehend abgebaut», hieß es am Abend.


Bildnachweis: © Henning Kaiser/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App? 

Meistgelesene Artikel

Rheda-Wiedenbrück: B61 – Restarbeiten ab 13. April, Tempo 50 und Einspurbetrieb bis Freitag
Baustellen und Sperrungen

Straßen.NRW führt ab Montag letzte Bankett- und Markierungsarbeiten auf der B61 durch

weiterlesen...
Erneute Auszeichnung für drei starke Innungsbetriebe
Kreishandwerkerschaft Gütersloh-Bielefeld

Drei Betriebe aus dem Bereich des Lebensmittelhandwerks dürfen sich erneut über eine besondere Anerkennung freuen: Die...

weiterlesen...
Neues Format erfolgreich gestartet: Erster Mittagsimpuls Ausbildung mit Praxiswissen zur Weiterbildung
Kreishandwerkerschaft Gütersloh-Bielefeld

Auftakt für eine neue Online-Reihe der Kreishandwerkerschaft Gütersloh-Bielefeld: Beim ersten „Mittagsimpuls...

weiterlesen...

Neueste Artikel

Niederlande fliegen deutsche Passagiere der «Hondius» heim
Allgemeines

Nach 40 Tagen an Bord ihres Kreuzfahrtschiffs sollen die Passagiere der «Hondius» nach der Ankunft in Teneriffa in ihre Heimatländer geflogen werden. Die Niederlande kümmern sich um die Deutschen.

weiterlesen...
Deutschland hat natürliche Ressourcen für 2026 aufgebraucht
Allgemeines

Schon im Mai sind Deutschlands Ressourcen für 2026 rechnerisch verbraucht. Der Kern des Problems: Deutschland setzt immer noch zu viel auf Öl, Gas und Kohle, wie Umweltverbände kritisieren.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Niederlande fliegen deutsche Passagiere der «Hondius» heim
Allgemeines

Nach 40 Tagen an Bord ihres Kreuzfahrtschiffs sollen die Passagiere der «Hondius» nach der Ankunft in Teneriffa in ihre Heimatländer geflogen werden. Die Niederlande kümmern sich um die Deutschen.

weiterlesen...
Deutschland hat natürliche Ressourcen für 2026 aufgebraucht
Allgemeines

Schon im Mai sind Deutschlands Ressourcen für 2026 rechnerisch verbraucht. Der Kern des Problems: Deutschland setzt immer noch zu viel auf Öl, Gas und Kohle, wie Umweltverbände kritisieren.

weiterlesen...
ANZEIGE – Premiumpartner