Wenige Tage nach der tödlichen Explosion im sizilianischen Ort Ravanusa ist am Dienstagmorgen ein Haus nahe Rom nach einem Knall zum Teil eingestürzt. Der Vorfall ereignete sich in der Kleinstadt Rocca di Papa, südöstlich der italienischen Hauptstadt, wie die Feuerwehr mitteilte. Die Einsatzkräfte retteten eine Frau aus den Trümmern und brachten sie in ein Krankenhaus. Als Ursache vermuteten die Ermittler zunächst ausgetretenes Gas. In Ravanusa, nahe Agrigent, setzte die Feuerwehr am Dienstag ihre Aufräumarbeiten und die Suche nach zwei Vermissten fort. Auf einem Video waren die Helfer mit schwerem Gerät mitten in den Überresten der zerstörten Häuser zu sehen. Am Montag hatten sie vier Menschen tot aus den Trümmern geborgen. Insgesamt kamen damit bislang sieben Menschen ums Leben. Mehrere Wohnhäuser waren am späten Samstagabend in dem Ort im Süden Siziliens nach einer heftigen Explosion eingestürzt. Auch hier wird ausgetretenes Gas als Ursache vermutet. In Italien führen Lecks in Gasleitungen immer wieder zu Bränden oder Explosionen in Gebäuden, bei denen oft auch Menschen verletzt werden oder sterben.
Bildnachweis: © Matteo Guidelli/ANSA via ZUMA Press/dpa
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Sizilien: Feuerwehr sucht weiter nach Vermissten
Die Aufräumarbeiten dauern an, die Suche nach Vermissten geht weiter in Ravanusa auf Sizilien. Derweil ist ein weiteres haus in der Nähe Roms teilweise eingestürzt.
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