Zwei deutsche Camper sind nach einer Übernachtung auf der zugefrorenen Ostsee zwischen Finnland und Schweden in Not geraten. Am frühen Morgen sei das Eis unter ihrem Zelt weggebrochen, wie der finnische Grenzschutz am Montag der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. Zuvor hatte die Bild-Zeitung über den Notfall berichtet, der sich bereits am Samstag im Bottnischen Meerbusen ereignet hatte. Die Frau und der Mann konnten sich auf eine stabile Eisfläche retten, während nahezu ihre gesamte Ausrüstung ins Wasser fiel. Mit einer Funkbake setzten sie einen Notruf ab - und legten mit Eisbrocken die Buchstaben SOS auf das Eis. Fünf Stunden später wurden die beiden per Hubschrauber gerettet. Nach Angaben der Einsatzkräfte waren sie stark durchgefroren, ansonsten jedoch in guter Verfassung. Die beiden Deutschen wollten laut Grenzschutz die Ostsee zwischen dem finnischen Oulu und der schwedischen Stadt Luleå auf Skiern überqueren. Sie waren demnach bereits am 9. März von Oulu aus aufgebrochen.
Bildnachweis: © Finnish Border Guard/dpa
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SOS aus Eisbrocken: Deutsche Camper von der Ostsee gerettet
Zwei Deutsche übernachten im Bottnischen Meerbusen auf der zugefrorenen Ostsee. Plötzlich bricht das Eis unter ihrem Zelt weg. Die Rettung kommt erst nach Stunden.
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