In Spanien ist der 6. Januar traditionell ein Tag der freudigen Überraschungen und zugleich Höhepunkt sowie Abschluss der Weihnachtszeit. Für die Kinder gab es endlich die Weihnachtsbescherung und für Lottospieler jede Menge Preise. Bei der traditionellen Jesuskind-Lotterie wurden Gewinne im Gesamtumfang von 770 Millionen Euro ausgeschüttet. Dieses Jahr konnten im ganzen Land Menschen über den Hauptgewinn in Höhe von 2 Millionen Euro jubeln. Lose mit der Gewinnzahl 06.703 wurden in Madrid, Barcelona, San Sebastián, Santa Cruz de Teneriffa, Sevilla, Salamanca, Alicante und an vielen anderen Orten verkauft, wie der staatliche Fernsehsender RTVE nach der Ziehung am Mittag berichtete. Der Hauptgewinn wird insgesamt 55 Mal ausgezahlt, denn jede einzelne der 100.000 Gewinnzahlen wird wegen der großen Nachfrage auch 55 Mal aufgelegt und verkauft. Ein ganzes Los ist zudem jeweils in Zehntellose unterteilt. Da ein ganzes Los immerhin 200 Euro kostet, wird es in der Regel nur von Tippgemeinschaften gekauft, die meisten anderen begnügen sich mit einem Zehntellos. Im Falle des Hauptgewinns gibt es dann 200 000 Euro - abzüglich Steuern. Zudem werden zweite und dritte Preise über je 750.000 Euro und 250.000 Euro sowie viele Sonderpreise verlost. Für viele Menschen ist die «Lotería del Niño» auch so etwas wie eine zweite Chance. Wer bei der ebenfalls traditionellen und mit 2,7 Milliarden Euro deutlich größeren Weihnachtslotterie «El Gordo» am 22. Dezember leer ausgegangen ist, kann sein Glück noch einmal versuchen. Die Jesuskind-Lotterie wird seit 1941 ausgespielt, die Weihnachtslotterie gibt es hingegen bereits seit mehr als 200 Jahren. Die Liveübertragung der Ziehung der Glückszahlen, die am Mittag in Madrid begann, verfolgten wie jedes Jahr Hunderttausende in den Wohnungen, aber auch in Cafés, Kneipen und Restaurants gebannt vor den Fernsehern. Den Kindern dürfte die ganze Aufregung der Großen allerdings ziemlich schnuppe sein. Sie waren mit ihren Geschenken beschäftigt, die Balthasar, Melchior und Kaspar - so will es die Tradition - am Vorabend in die Häuser bringen, wo sie die Kinder am nächsten Morgen - dem Dreikönigstag - bekommen.200 Euro für ein Los
Hunderttausende verfolgen Ziehung live
Bildnachweis: © Víctor Fernández/EUROPA PRESS/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Spanien: Mit Lotto-Glück ins neue Jahr starten
Tradition, Spannung und Geldsegen: In Spanien fiebern viele der Ziehung der Jesuskind-Lotterie entgegen – für manche wurde der Dreikönigstag zum millionenschweren Glückstag.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App?
Meistgelesene Artikel
- 10. August 2026
Sonnenfinsternis - Wo könnte es noch Schutzbrillen geben?
Am Mittwoch sollen bis zu 90 Prozent der Sonne verschwinden. Wer das Schauspiel beobachten will, braucht speziellen Augenschutz. Doch wo könnte es jetzt noch die passende «SoFi-Brille» geben?
- 20. August 2026
Woche der kleinen Künste: Stadtbus-Linie 208 wird umgeleitet
Pressemitteilung der Stadtwerke Gütersloh.
- 3. September 2026
Giftmobil und Elektroschrottsammlung auf Herbsttour
22 Haltestellen werden an drei Freitagen und drei Samstagen angefahren.
Neueste Artikel
- 10. September 2026
Philippinen: 87 Menschen nach Brand auf Fähre vermisst
Auf dem Weg ins philippinische Urlaubsparadies Coron bricht auf einer Fähre Feuer aus. Fünf Menschen sterben – von mehr als 80 weiteren fehlt zunächst jede Spur.
- 10. September 2026
Geht es ohne? – Wie Tierversuche ersetzt werden sollen
Rund zwei Millionen Tiere wurden 2024 für Forschungszwecke eingesetzt beziehungsweise getötet. Das sind weniger als in früheren Jahren, aber immer noch viele. So könnte die Zahl reduziert werden.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 10. September 2026
Philippinen: 87 Menschen nach Brand auf Fähre vermisst
Auf dem Weg ins philippinische Urlaubsparadies Coron bricht auf einer Fähre Feuer aus. Fünf Menschen sterben – von mehr als 80 weiteren fehlt zunächst jede Spur.
- 10. September 2026
Geht es ohne? – Wie Tierversuche ersetzt werden sollen
Rund zwei Millionen Tiere wurden 2024 für Forschungszwecke eingesetzt beziehungsweise getötet. Das sind weniger als in früheren Jahren, aber immer noch viele. So könnte die Zahl reduziert werden.






