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Stadt Gütersloh punktet mit Arbeitsschutz und betrieblichem Gesundheitsmanagement

Stadt Gütersloh punktet mit Arbeitsschutz und betrieblichem Gesundheitsmanagement

Alles richtig gemacht und mehr geleistet, als es das Gesetz vorsieht. Für ihren vorbildlichen Arbeits- und Gesundheitsschutz wurde die Stadt Gütersloh jetzt von der Unfallkasse NRW mit der höchsten Stufe der Prämierung ausgezeichnet. Marcus Helmsorig, Carolin Wonnemann vom Fachbereich Personal und Organisation der Stadt Gütersloh, Ulrike Redmann, verantwortlich für den Arbeitsschutz, und Manfred Bartsch vom Personalrat konnten im Rahmen einer Auszeichnungsveranstaltung in Dortmund die Prämie in Höhe von 26.100 Euro in Empfang nehmen. Das Geld soll ausschließlich in weitere Maßnahmen für das betriebliche Gesundheitsmanagement der Stadt Gütersloh fließen.

Grundlage der Prämierung war ein Bewertungskatalog und die persönliche Prüfung von Experten der Unfallkasse NRW, die nach einem Punktesystem den Arbeits- und Gesundheitsschutz bewerten. Ein Kriterium waren zum Beispiel die Maßnahmen für einen sicherheitsgerechten Arbeitsplatz. Ob im Klärwerk, in der Stadtreinigung, in den Tageseinrichtungen für Kinder oder im Rathaus: Es müssen die Voraussetzungen für eine sichere Technik und einen optimalen Arbeitsplatz geschaffen werden. Dafür setzt sich die Stadt Gütersloh im Sinne der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht nur durch Gefährdungsbeurteilungen ein, sondern auch durch regelmäßige Unterweisungen. Seit nunmehr vier Jahren setzt die Stadt dabei auf ein digitales Unterweisungstool zum Arbeitsschutz, in dem die Mitarbeiter je nach Bereich verschiedene Module nutzen können. Im Fachbereich Stadtreinigung sind das circa 60 Module im Jahr, zum Beispiel zur sicheren Bedienung von Maschinen, im Rathaus sind es nur etwa fünf bis acht Module, zum Beispiel zum Thema „Erste Hilfe“ oder zum „Bildschirmarbeitsplatz“.

Geprüft wurde aber auch alles, was die Stadt Gütersloh über das gesetzliche Maß hinaus im Bereich Gesundheitsförderung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anbietet. Dazu zählt zum einen das Fortbildungsprogramm mit vielen Angeboten zu den Themen Ernährung, Bewegung, Stressbewältigung oder auch die einmal jährlich durchgeführten Gesundheitstage, die mit einer Teilnehmerzahl von rund 200 Mitarbeitern rege genutzt werden. Diese Gesundheitstage rücken immer wieder neue Themen in den Fokus. So zum Beispiel eine Muskeltonus-Messung, um Verspannungen im Nacken aufzuspüren, das Schilddrüsenscreening oder auch die Darmkrebsvorsorge.

Prämiert wurde auch die Sensibilisierung der Mitarbeiter für den Arbeits- und Gesundheitsschutz und die Kommunikation, wobei das stetig wachsende Informationspaket im Intranet überzeugte. Mit der Prämie sollen weitere, zusätzliche Angebote der betrieblichen Gesundheitsförderung finanziert werden.

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