Wegen des starken Nordwinds in weiten Teilen der Ägäis ist die griechische Feuerwehr in Alarmbereitschaft. Der für die Jahreszeit typische Wind «Meltemi» bläst mit rund 70 Kilometern die Stunde, Böen erreichen auch mehr als 100 Kilometer die Stunde. Durch den Wind können aus kleinen Feuern Flächenbrände entstehen, der wegen der Wetterbedingungen nur schwer zu bekämpfen wären. Windbedingt mussten zudem viele Fähren vorerst in den Häfen vertäut bleiben - genau am Höhepunkt der Reisezeit. Betroffen von den Ausfällen sind nicht nur ausländische, sondern auch viele griechische Touristen: Der 15. August, an dem die orthodoxen Christen Mariä Himmelfahrt feiern, zählt zu den wichtigsten religiösen Feiertagen des Landes. Zahlreiche Menschen vor allem aus Athen verbringen ihn auf den Dörfern und Inseln des Landes, um der Hitze in der Hauptstadt zu entfliehen. Während vom Hafen von Piräus aus etliche Fähren teils mit Verspätung fuhren, blieben die Schiffe in den Häfen Rafina und Lavrio zunächst vertäut. Die Wetterlage soll noch bis zum Wochenbeginn anhalten.
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Starker Wind: Waldbrandgefahr und Fährchaos in Griechenland
Mitten in der touristischen Hauptsaison pfeift der Nordwind «Meltemi» mit teils 100 Kilometern pro Stunde. Viele Fähren bleiben vertäut, die Waldbrandgefahr ist sehr hoch.
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