Nach dem Amoklauf in Graz hat Österreichs Bundespräsident Alexander Van der Bellen Österreichs relativ liberales Waffenrecht hinterfragt. «Ist die Rechtslage wirklich so, dass sie modernen Anforderungen genügt? Das wird zu prüfen sein», sagte das Staatsoberhaupt laut einem Bericht der Presseagentur APA am Mittwoch in Graz.Ein 21 Jahre alter Mann hatte am Vortag in seiner ehemaligen Schule neun Jugendliche und eine Lehrerin getötet. Der österreichische Angreifer beging Suizid. Er war mit einer Schrotflinte und einer Faustfeuerwaffe bewaffnet. Beide hatte er nach Angaben der Polizei legal besessen. Politiker würden sich nun sicherlich der Frage widmen, «wie es sein kann, dass ein 21-Jähriger Kurz- und Langwaffe besitzt und die Möglichkeit hat, entsprechende Munition zu kaufen und dieses Unheil anzurichten», sagte der ehemalige Grünen-Chef Van der Bellen zu Journalisten. Zuvor hatten die kommunistische Grazer Bürgermeisterin Elke Kahr und eine Parlamentarierin der Grünen ein Waffenverbot für Privatpersonen gefordert. In Österreich ist für den Erwerb von Faustfeuerwaffen eine behördliche Genehmigung nötig - für Büchsen und Schrotflinten hingegen nicht.
Bildnachweis: © Erwin Scheriau/APA/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Österreichs Präsident: Waffengesetz «wird zu prüfen sein»
Der junge Amokläufer von Graz tötete zehn Menschen. Seine zwei Schusswaffen hatte er legal erworben. Nun kommt in Österreich eine Debatte über das Waffenrecht in Gang.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App?
Meistgelesene Artikel
- 29. April 2026
Happe Gruppe eröffnet neue Fliesenfactory in Gütersloh
Neue Ausstellung ab 30.04. in Gütersloh: Fliesenfactory der Happe Gruppe mit rund 300 qm Fläche, Aktionen und Eröffnung ab 10 Uhr.
- 4. Mai 2026
Save the Date: Goldener Kamm in Gütersloh
Am 11. Oktober treten die besten Nachwuchsfriseure aus Nordwestdeutschland in der Stadthalle Gütersloh gegeneinander...
Für unser Team in Gütersloh und Bielefeld suchen wir ab sofort Verstärkung.
Neueste Artikel
Weinend liefen sie in Portugal über eine staubige Straße und riefen um Hilfe. Was zwei französische Kleinkinder später erzählen, lässt erschaudern. Nun gibt es zwei Festnahmen.
Mit Händen wühlen die Retter durch den Schuttberg. Nach dem kräftezehrenden Einsatz an dem eingestürzten Haus in Görlitz steht fest: Alle Hoffnung war umsonst.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Weinend liefen sie in Portugal über eine staubige Straße und riefen um Hilfe. Was zwei französische Kleinkinder später erzählen, lässt erschaudern. Nun gibt es zwei Festnahmen.
Mit Händen wühlen die Retter durch den Schuttberg. Nach dem kräftezehrenden Einsatz an dem eingestürzten Haus in Görlitz steht fest: Alle Hoffnung war umsonst.






