Ein Storch als Beifahrer in einem Auto hat in Oberbayern die Polizei auf den Plan gerufen. Eine Frau hatte das Tier in einem vorbeifahrenden Wagen gesehen und vermutet, dass es sich um einen Storch aus einer Teichanlage handelt, wo derzeit ein Pärchen nistet. Sie befürchtete, die Störchin könnte alleine auf dem Nistplatz sitzen - ohne ihr Männchen, das sie mit dem notwendigen Futter versorgt. Eine unbegründete Sorge, wie die Polizei feststellte: Es handelte sich um ein präpariertes Tier, das sich ein Vogelkundeverein ausgeliehen hatte - und das auf den ersten Blick nicht von einem echten Storch zu unterscheiden war. «Abschließend bleibt festzuhalten, dass den Storchenvater die ganze Aufregung relativ wenig störte, versorgte er doch auch am Vatertag seine Storchenfamilie weiterhin mit ausreichend Nahrung», hieß es in der Polizeimitteilung.
Bildnachweis: © Daniel Karmann/dpa
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Storch als Beifahrer? Frau meldet skurrile Entdeckung
Störche sind Zugvögel. Jedes Jahr im Frühling kommen sie nach Deutschland zurück, um ihre Nester zu bauen und ihre Jungen zur Welt zu bringen. Was sie nicht tun: Autofahren - auch nicht als Beifahrer.
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