Fensterfolien zum Verhindern von Vogel-Kollisionen sind einer Studie zufolge effizienter, wenn sie außen an der Scheibe angebracht sind. Wenn sie auf der Innenseite des Glases angebracht seien, könnten die Tiere sie meist nicht ausreichend sehen, schreiben Wissenschaftler des William & Mary’s Institute for Integrative Conservation im US-Bundesstaat Virginia im Fachjournal «PeerJ». Vögel können Glasflächen an Gebäuden häufig nicht richtig erkennen und fliegen dann dagegen - was mitunter tödlich endet. Folien an den Glasflächen sollen das verhindern, werden aber aus logistischen Gründen und auch aus Kostengründen oft an den Innenseiten angebracht. Folien an den Außenseiten führten aber zu einer größeren Abnahme der Kollisionen und damit auch des Sterbens von Vögeln, schreiben die Wissenschaftler. Für die Studie testeten sie zwei verschiedene Folien, nicht jedoch die Wirkung von einfachen Aufklebern. Mit sehr feinen Netzen wurde dabei sichergestellt, dass keine Vögel verletzt wurden. «Viele Menschen wollen Kollisionen von Vögeln mit Fenstern verhindern, weil diese bedauerlichen Vorkommnisse jedes Jahr Millionen von Vögeln töten», sagt Autor John Swaddle. Das Anbringen von Folien mache Glasoberflächen wahrscheinlich sichtbarer für Vögel und senke das Risiko einer Kollision. Hinweis: In einer früheren Fassung wurde von Aufklebern geschrieben. In der Studie testete das Team lediglich Folien. Die Ergebnisse würden vermutlich auch für Aufkleber gelten, vermuten sie. Vogelschützer betonen jedoch, dass Aufkleber - etwa Vogelsilhouetten - nicht oder kaum wirksam sind.
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Studie: Vogel-Fensterfolien besser außen ankleben
An großen Fenstern oder Glasfassaden sind sie üblich: Folien, die die Tiere vor Kollision bewahren sollen. Wissenschaftler haben untersucht, was bei der Anbringung zu beachten ist.
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