Der heftige Taifun «Khanun» hat Japans südliches Urlaubsparadies Okinawa mit Sturmböen überzogen und mindestens einen Menschen in den Tod gerissen. Ein 90 Jahre alter Mann wurde aus den Trümmern seiner Garage geborgen, verstarb jedoch kurz darauf im Krankenhaus, wie örtliche Medien berichteten. In rund 200 000 Haushalten in der Inselpräfektur Okinawa fiel zwischenzeitlich der Strom aus. Das sind etwa ein Drittel aller dortigen Haushalte. Die nationale Meteorologische Behörde forderte die Bewohner weiter zu äußerster Vorsicht vor der andauernden Gefahr durch heftige Winde, hohen Wellengang und starke Regenfälle auf. Hunderttausende Menschen in der Region waren aufgerufen, sich vor den Unwettern in Sicherheit zu bringen. Flüge von und nach Okinawa wurden gestrichen. Unterdessen leiden die Bewohner in anderen Teilen des fernöstlichen Inselreiches unter der extrem schwülen Sommerhitze. Nach Angaben des Innenministeriums mussten allein in der Woche vom 24. bis 30. Juli mehr als 11 000 Menschen wegen Hitzschlags ins Krankenhaus. 18 Menschen in 15 Präfekturen starben.
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Tote durch Taifun und Hitze in Japan
Die schwüle Sommerhitze setzt auch den Menschen in Japan zu - Tausende landen im Krankenhaus, es gibt Tote. Unterdessen nähern sich heftige Winde dem Inselstaat.
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