26. Juni 2023 / Allgemeines

Wetter: Tief Marcellinus bringt Abkühlung

Das Schwitzen ist erstmal vorbei: In den nächsten Tagen wird es in Deutschland deutlich kühler.

Radfahrer bei Gutenstein im Donautal. Nach den warmen Temperaturen der letzten Tage soll es etwas kühler werden.
Veröffentlicht am 26. Juni 2023 um 16:12 Uhr von dpa

Nach einem hochsommerlichen Wochenende bringt Tief Marcellinus pünktlich zum Wochenstart Abkühlung. «Mit einer markanten Kaltfront überqueren uns heute die Tiefausläufer von West nach Ost und führen vor allem in der Osthälfte zu einem markanten Temperatursturz», sagt Meteorologe Felix Dietzsch vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Dort würden die Höchstwerte zunächst noch auf bis zu 33 Grad steigen, um danach auf Werte um 20 Grad abzufallen.

Grund sei, dass das Tief deutlich kühlere Meeresluft nach Deutschland bringe. «Dieser markante Luftmassenwechsel bleibt dementsprechend auch nicht folgenlos. Vor allem im Norden bilden sich heute im Tagesverlauf Schauer und Gewitter», sagt Dietzsch. «Diese nehmen an Intensität zu, je weiter sie nach Osten Richtung Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg vorankommen.»

Und wie sind die weiteren Aussichten? In den kommenden Tagen ist laut DWD zunächst mit eher unbeständigem Wetter zu rechnen.

Gebietsweise Regen und einzelne Gewitter

So zeigt sich am Dienstag der Himmel im Norden und Osten wechselnd bewölkt und es kann wiederholt Schauer und Gewitter geben. Im Südwesten und Süden zeigt sich hin und wieder etwas Sonne, dabei bleibt es meist trocken. Die Temperaturen erreichen nur noch maximal 22 bis 26 Grad, an der See bleibt es frischer mit etwa 20 Grad. Dazu weht ein mäßiger, im Norden und Nordosten teils frischer, zeitweise stark böiger Wind aus West bis Nordwest. In Gewitternähe werden teils stürmische Böen erwartet.

Der Mittwoch startet im Süden mit rasch abziehendem Regen, danach bleibt es meist trocken. Erst später können in Westdeutschland vereinzelt ein paar Tropfen fallen. An der Küste sowie im Südwesten bleibt es laut DWD teils längere Zeit heiter. Die Temperaturen erreichen zwischen 19 und 24 Grad, im Südwesten sogar bis zu 26 Grad. Dazu weht ein schwacher Wind aus meist westlichen Richtungen.

Am Donnerstag können dann in der Nordwesthälfte gebietsweise Regen und einzelne Gewitter aufziehen. Sonst bleibt es den Prognosen zufolge zunächst sonnig - im Süden und im Bergland werden nachmittags vereinzelt Gewitter erwartet. Es wird wieder wärmer bei Höchsttemperaturen von 25 bis 29 Grad, nur im Nordwesten und ganz im Norden liegen die Werte etwas darunter.


Bildnachweis: © Thomas Warnack/dpa
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